
Die AfD sei zutiefst illiberal, nationalistisch, antieuropäisch. Käme sie an die Macht, die Folgen wären katastrophal, sagt der Historiker Heinrich August Winkler. Warum er nicht glaubt, dass es so weit kommt.

Die AfD sei zutiefst illiberal, nationalistisch, antieuropäisch. Käme sie an die Macht, die Folgen wären katastrophal, sagt der Historiker Heinrich August Winkler. Warum er nicht glaubt, dass es so weit kommt.

Im Showroom des Berliner Antiquariats KaraJahn trifft die Papierkunst der südafrikanischen Weltbürgerin auf die hintergründigen Arbeiten eines DDR-Nonkonformisten.

Am 3. September feiert die Nicolaische Buchhandlung in Friedenau ihr 100-jähriges Bestehen. Ihre Geschichte reicht sogar noch viel weiter zurück – bis in die Berliner Aufklärung.

Die Potsdamer Bürgerstiftung lädt mit ihrem Projekt „Besser begegnen“ zu einem gemeinsamen Arbeitseinsatz am Sonntag auf den Pfingstberg ein. Weitere Termine gibt es im Herbst.

Seine Tore bleiben ebenso unvergessen wie seine Interpretation des Spiels eines Linksaußen. Eberhard Vogel begeisterte Fans und Gegner – weit über die DDR-Grenzen hinaus.

Vor 78 Jahren stürzte der tschechoslowakische Außenminister Jan Masaryk aus einem Fenster in den Tod. Neu entdeckte Dokumente haben nun zu einer Wiederaufnahme der Ermittlungen geführt.

Der Berliner Schriftsteller und Element-of-Crime-Musiker hat es wieder getan: einen Frank-Lehmann-Roman geschrieben. Ein Gespräch über das West-Berlin der achtziger Jahre, die Neue Deutsche Welle und den Umgang mit Kritik.

In der Berliner Krolloper befahl Adolf Hitler 1939 den Überfall auf Polen. Mit einem temporären Gedenkstein wird an die Millionen Opfer im Nachbarland erinnert. Bald soll ein dauerhafter Ort kommen.

Die Aktivistin befürchtet in einem Video „historische Wahlsiege“ von Ultrarechten und erzählt von der NS-Vergangenheit ihres Urgroßvaters. Ihr Beitrag stößt auf Zustimmung, aber auch auf viel Kritik.

Mit einem Antikriegsfilm schaffte sie Ende der 1950er Jahre den Durchbruch. Es folgten Angebote aus Hollywood. Nun ist Cordula Trantow im Alter von 83 Jahren gestorben.

1949 kehrte Thomas Mann aus dem Exil zurück, um seine Landsleute mit ihrer Schuld zu konfrontieren. Hanns Zischler spielt ihn im Roadmovie „Vaterland“. Ein Gespräch über eine fast vergessene Seite des deutschen Großliteraten.

Steinbänke, Donnerbalken, smartes WC: Wie ein menschliches Urbedürfnis über die Jahrtausende die Entwicklung immer neuer Sanitäranlagen befördert hat.

Weiß man hierzulande noch von den Verbrechen, die Deutsche zwischen 1939 und 1944 an Polen begangen haben? Eine Gedenkstunde im Bundestag jährlich am 1. September wäre ein leicht zu setzendes Zeichen.

Der langjährige Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs ist gestorben. In Potsdam engagierte er sich unter anderem auch in der Bibliotheksgesellschaft.

Vor 40 Jahren enden die Surf-Meisterschaften in Kalifornien in einem Chaos aus sexuellen Übergriffen und Verletzten. Das Ereignis gilt als Wendepunkt des Surfens. Was genau ist an diesem Tag passiert?

Die einen wollen aus dem letzten erhaltenen Bunker des NS-Regierungsviertels ein Dokumentationszentrum machen, andere dort Luxuswohnungen bauen. Unser Autor hat mit Lesern telefoniert – und eine neue Idee.

Seit 30 Jahren baut Rabbiner Yehuda Teichtal die Jüdische Gemeinde Chabad Berlin auf. Heute steht er unter Personenschutz. Warum er trotzdem von Freude, Sichtbarkeit und jüdischer Zukunft spricht.

Als großer Architekt der DDR gilt Hermann Henselmann – doch die Handschrift von Josef Kaiser war nicht weniger wichtig. Die Berlinische Galerie würdigt Kaiser mit einer Ausstellung.

Es ist nicht zu spät: Selbst wenn in wenigen Tagen in Sachsen-Anhalt gewählt wird, kann der angebliche Patriotismus der AfD noch erfolgreich ins Visier genommen werden – mit Fantasie, Einfühlung und Sprache.

Seine Comics wurden millionenfach verkauft, er ist politisch unbequem und tief von seiner Familiengeschichte geprägt. Produktiv ist Jacques Tardi auch mit 80 noch.

Blaulicht und Martinshorn waren am Samstagmittag ein Signal der Freude: Historische und aktuelle Fahrzeuge rollten zum Geburtstag von Deutschlands ältester Berufsfeuerwehr durch Berlin.

In die subversive Ostberliner Werkstatt der Keramikerin kamen Größen wie Allen Ginsberg, Cornelia Schleime und Christa Wolf. Nun widmet das Kunsthaus ihr eine Ausstellung.

Spuren einer legendären Spionageaktion befinden sich wieder in Berlin. Es sind Teile eines Tunnels, den britische und US-amerikanische Geheimdienste im Kalten Krieg bis in den Osten bauten.

Sie gehören zur DNA dieser Stadt, seit 1951 machen sie Kultur und Politik. Viele Brücken wurden nach Osten gebaut. Jetzt feiern die Festspiele Jubiläum.

Ingo Schulze erzählt in seinem neuen Roman von einem Jüngling, der 1979 in der DDR die Kunst und die Liebe entdeckt.

Erika Fuchs hat als Disney-Übersetzerin und Chefredakteurin der Zeitschrift „Micky Maus“ die deutsche Sprache geprägt. In Schwarzenbach an der Saale erinnert nicht nur ein Museum an sie.

Françoise Cactus und Brezel Göring haben mit Stereo Total Berliner Musikgeschichte geschrieben. Sein Film „Für immer 16“ ist eine Hommage an seine 2021 verstorbene Partnerin. Ein Gespräch.

Kurz vor Mladićs Tod hatte sein Sohn versucht, ihn aus der Haft zu holen – ohne Erfolg. Dass der Kriegsverbrecher hinter Gittern starb, war wohl das Mindeste für die Opfer des Völkermords von Srebrenica, den er befahl.

Es gibt nicht mehr viele familiengeführte Restaurants. Das Otto Hiemke feiert jetzt 130 Jahre – die Betreiber erzählen von ihrer Leidenschaft und schwierigen Zeiten.

Wie die Friedliche Revolution, der Abzug des Militärs und der Zuzug aus Osteuropa Potsdam prägten, beleuchtet eine Reihe mit Filmen, Führungen und Zeitzeugengesprächen.

Im September starten mehrjährige Bauarbeiten an der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Die alte Turmruine soll zum touristischen Besuchermagneten umgestaltet werden.

Die Sonderausstellung „Platz für Neues?“ zum Alten Markt macht in der Stadt- und Landesbibliothek eine temporäre Außenstelle auf: eine kleine Foyerausstellung mit großen Linien.

Sein Name ist eng verbunden mit den Gräueltaten im Bosnienkrieg wie dem Massaker von 1995. Mladić war lange auf der Flucht. Ein UN‑Gericht verurteilte ihn 2017 zu lebenslanger Haft. Jetzt starb er mit 84.

Wo einst Motoren dröhnten und Flugpioniere Geschichte schrieben, entsteht ein neues Stadtquartier. Am Segelfliegerdamm im Berliner Südosten sollen zukünftig mehrere Tausend Menschen ein Zuhause finden.

750 Events in 75 Museen zum Motto „Crime in Berlin“. Wir haben unsere Top 10 ausgewählt (plus einen Extratipp für Kids), damit Sie nicht die Orientierung verlieren.

Schon jetzt brechen KI-Modelle aus ihrer Testumgebung aus. Kommt es zu keiner Regulierung, droht nicht eine Katastrophe vom Ausmaß Hiroshimas – sondern es drohen wahrscheinlich mehrere.

Auch nach dem Tod von Dolly Parton können Fans auf einen neuen Song der Country-Ikone hoffen. Sie müssen sich aber noch bis 2046 gedulden. Dann soll das Lied aus gutem Anlass veröffentlicht werden.

Lange hat die CDU im Osten regiert, jetzt reicht es in Sachsen-Anhalt kaum noch für eine Mehrheit ohne AfD oder Linkspartei. In der neuen Folge „Im Osten“ geht es darum, wie lange die CDU den Spagat noch aushält und was ein schlechtes Ergebnis für Merz bedeuten könnte.

Arbeitszwang für Bürgergeldempfänger, Strompreise, Lehrerbezahlung: Lesen Sie hier die Einordnungen zu den wichtigsten Aussagen in der TV-Runde nach und erfahren Sie, wer es mit der Wahrheit nicht ganz so genau genommen hat.

Mit Péter Nádas verliert die Weltliteratur einen der größten und bedeutendsten osteuropäischen Schriftsteller. Ein Nachruf.

Sterben, Trauer und Abschied sind oft Tabuthemen. Eine Festwoche in Potsdam macht sie anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Hospizdienstes sichtbar.

Der Grafikdesigner, Sammler und Fotograf Siegfried Lachmann war über Jahrzehnte in Potsdams Kultur aktiv. Am Dienstag trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

Mit einer kleinen Ausstellung hatte das Potsdamer Museum FluxusPlus Ende 2025 für große Debatten gesorgt. Ein Panel befand nun: Kunst muss das aushalten, aber der Betrieb dringend an sich arbeiten.

Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Neun Fakten zu Landschaft, Geschichte, Wirtschaft und Politik des Bundeslands.

Nach 20 Jahren ersetzt Potsdam seine Naturdenkmalverordnung. 15 Bäume und drei Findlinge kommen neu hinzu – darunter auch ein Hungerstein mit Gravuren.

Hier wurde bisher gefeiert und gefilmt: Eine neue Gesellschaft hat die ehrwürdige Immobilie übernommen. Über ihre Planungen will man noch öffentlich informieren. Was steckt dahinter?

Vor 80 Jahren starb Viktor Hasse, der Pfarrer der Babelsberger Kirchengemeinde. Eine neue Gedenkschrift zeigt, wie der Theologe Gestapo-Verhören und Hitler-Anhängern in der Kirche trotzte.

Manchmal sind sie für viele Jahre unter Wasser verschwunden, doch dann tauchen sie auf: Hungersteine, die an Dürrejahre der Vergangenheit erinnern. Oder auch an die Trockenzeit dieses Jahres.
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