
Der Theatermacher hat sein Leben lang dafür gekämpft, Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen. Aktuell hat er in ganz Berlin Litfaßsäulen beklebt, um der Opfer der Nazi-Deportationen zu gedenken.

© Deutsches Historisches Museum
Viele denken bei der DDR an Ampelmännchen, Trabbi und Zetti-Schokolade; sie steht aber vor allem für Junge Pioniere, Stasi und Berliner Mauer. Wie war das Leben? Welche politische Bedeutung hatte die Deutsche Demokratische Republik? Und was lernen wir aus der Spaltung? Die Aufarbeitung der DDR-Geschichte ist nicht beendet. Lesen Sie hier Berichte und Kommentare zum Thema DDR.

Der Theatermacher hat sein Leben lang dafür gekämpft, Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen. Aktuell hat er in ganz Berlin Litfaßsäulen beklebt, um der Opfer der Nazi-Deportationen zu gedenken.

Voller Saal beim Vortrag zur Geschichte des Ernst-Thälmann-Stadions in Potsdam. Der Historiker Ulrich Pfeil hat zu ostdeutschen Sportstätten geforscht und stellte sein Buch vor.

Der neue Film des Regisseurs spielt vor seiner eigenen Haustür: in Brandenburg. Hier erklärt er, wie man mit einem Satz acht Jahre Arbeit kaputtmacht – und warum er Privatbesitz für das „Ur-Übel“ hält.

Verharmlosung der SED-Diktatur vs. Sehnsucht nach bestimmten Gegenständen aus der DDR: In dieser Podcastfolge blicken wir auf eine Nostalgie, die längst politisch ist.

Die syrische Regierung steht vor einer Herkulesaufgabe: Sie muss den Wiederaufbau des zerstörten Landes in Gang bringen und die Erwartungen der Menschen erfüllen. Doch der Iran-Krieg erschwert den Neuanfang.

Renate Krößner wurde als „Solo Sunny“ zum bekanntesten Gesicht der Defa – und war viel mehr als das. Davon zeugt der Nachlass der 2020 verstorbenen Künstlerin. Er gehört nun dem Filmmuseum.

Kurz vor Wolf Biermanns 90. Geburtstag erscheinen Auszüge aus seinen Tagebüchern. Er schreibt furios, schlagfertig und gehässig. Nur einmal, am Wendepunkt seines Lebens, ist er fassungslos.

Am Berliner Kaiserdamm überdauert ein Kiezladen alle Krisen. Jetzt feiert Eisen-Döring 120. Betriebsjubiläum. Vater und Sohn erzählen eine Geschichte, die staunen lässt.

Der Berliner Senat befürwortet den Abriss eines historischen Bunkers für den Bau von Wohnungen und Büros. Ein Verein stellt sich dagegen. Und enthüllt erstmals, was sich im Erdboden verbirgt.

In einem Lichtbildvortrag im Potsdam Museum wird vom Bau des Thälmann-Stadions als erstem Neubau einer Sportstätte im Nachkriegsdeutschland berichtet.

Auch die Hauptstadt verliert jetzt Geld. Zugleich geht das betreute Sondieren für die nächste Regierung weiter. Die aktuelle lässt Geld für Antisemitismus-Prävention verfallen – auf Kosten der Jüdischen Kulturtage. Der Checkpoint am Morgen.

1990 wohnte der spätere Literaturnobelpreisträger in Altdöbern. Seine Beobachtungen der Wende flossen in Werke ein. Ein neues Grass-Festival will Menschen über den Osten ins Gespräch bringen.

25 Jahre hat Lovis Corinth die Berliner Moderne geprägt. Am Freitag eröffnet eine neue Schau in der Berlinischen Galerie. Stefanie Heckmann und Janina Nentwig erklären, was den Maler so einzigartig macht.

Die scheidende Beauftragte für die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur, Nooke, hat FDP-Politikerin Teuteberg als Nachfolgerin vorgeschlagen. Der Landtag zeigt sich bei der Personalie gespalten.

Der Sohn des Pulitzerpreisträgers James Agee verbrachte in der Anfangszeit der DDR einige Kindheitsjahre in Groß Glienicke. Am 10. Oktober wird dort ein Dokumentarfilm über ihn gezeigt.

Politische Essays zum Rechtsruck, kindgerecht vermittelte NS-Geschichte, Krimi-Bestseller, Neues von einem Buchpreisträger und der fünfte Auftritt eines Kängurus – Literaturempfehlungen aus der Region.

Am 7. Oktober setzt die Linke in Berlin ihre Vorgespräche über Sondierungen fort. Namhafte Ex-Politiker von CDU, SPD und Grünen sehen sich zu einem „ungewöhnlichen gemeinsamen Schritt“ genötigt.

Eine Ausstellung in Potsdam zeigt, wie sehr die SED in Politik, Wirtschaft und den Alltag der Menschen in der DDR eingriff.

Annika Kahrs ist fasziniert von der Funktion des gemeinsamen Singens. In der Nikolaikirche reizt sie die Möglichkeiten der Orgel aus und lässt Berliner summen.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem ehemaligen BND-Präsidenten August Hanning unter anderem Spionage und versuchten Landesverrat vor. Was über den Ex-Nachrichtendienstler bekannt ist.

Der streitbare Liedermacher mit jüdischen Wurzeln kritisiert die israelische Führung scharf. Sie begehe im Gazastreifen Kriegsverbrechen, sagt der 89-Jährige, dessen Sohn in Tel Aviv lebt.

Ein Linksbündnis in der Hauptstadt ist keine Selbstverständlichkeit. Das zeigen schon die Gespräche vor Beginn möglicher Sondierungen. Am Anfang geht es um ein einziges Thema.

Unser Autor verdankt der Insel einprägsame Kindheitserinnerungen. Mit seinem Sohn macht er sich auf den Weg, seine Faszination auf die Generationenprobe zu stellen.

Zur deutschen Einheit versprach der Bund, das Berliner Eisenbahnnetz wieder auf den Stand von 1961 zu bringen. Sieben Strecken fehlen bis heute. Das ist Stand 36 Jahre später.

Fünf Stunden lang tagten die drei Parteien am Donnerstag. Die Gespräche werden am Samstag fortgesetzt. Doch es gibt große Zweifel, ob das Linksbündnis zustande kommt. Der Checkpoint am Morgen.

Das VEB Kosmetik-Kombinat war die Schönheitsfabrik der DDR. Barbara Köppe porträtierte Frauen, die dort arbeiteten. Bis Dezember sind die Fotos in der Potsdamer Urania zu sehen.

Gesucht wurden Potsdamer, die zum Festkonzert am 3. Oktober in der Nikolaikirche die Europahymne singen. 20 meldeten sich und proben jetzt. Sie erzählen, was ihnen die Einheit bedeutet.

Die „Denglish“-Entertainerin Gayle Tufts tritt im Nikolaissal auf. Im Volkspark gibt es Äpfel, Birnen und Gaukelei. Das Waschhaus lädt zum Minifestival „Sichtbar“ ein.

Mit 18 Jahren saß er im DDR-Zuchthaus, später ging er nach West-Berlin. Und begann eine erstaunliche Karriere als Fluchthelfer.

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak gibt nach Kritik an Clankontakten seinen Sitz im Innenausschuss ab. In der „Zeit“ erzählt er eine Geschichte von Hilfsbereitschaft und Respekt – und gibt sich ahnungslos.

36 Jahre Deutsche Einheit, wir feiern vor. Über Enteignung lässt sich hier auch sachlich sprechen. Und im Kino läuft der israelische Dokumentarfilm „Naza“ an.

Die Potsdamer FDP-Politikerin Linda Teuteberg soll Brandenburgs Beauftragte für die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur werden. Im Hauptausschuss des Landtags erklärte sie bei einer Vorstellungsrunde, wie sie das Amt ausüben möchte.

Im Interview mit dem Tagesspiegel bezeichnete der Historiker Wolfgang Benz Die Linke als nicht antisemitisch. Mit dieser Analyse verlässt er das Feld von Wissen und Wissenschaft.

Er wurde zu einem der bekanntesten Berliner Bezirksbürgermeister und knüpfte über die DDR-Mauer hinweg Kontakte: Werner Salomon. Zu seinem 100. Geburtstag wird an ihn erinnert.

Paula Fürstenberg hat über einhundert „Zwischenrufe zur deutschen Einheit“ veröffentlicht. Ein Gespräch über ihre Bestimmung als undankbarer Jammerossi, Potsdams Platz der Einheit als Symptom und die Frage: Was tun gegen rechts?

Der Soziologe Michael Hartmann erklärt, warum Ostdeutsche in den Top-Eliten kaum vorkommen, wie dort Spitzenpositionen vergeben werden und alte Traditionen zurückkehren.

Um meinem Sohn meine Begeisterung für Bücher zu vermitteln, habe ich ihm fünf Euro für die Lektüre geboten. Fühlte sich nicht gut an.

Wolfgang Thierse sieht in der Linken ein Antisemitismus-Problem, beklagt deren Kontakte zu Familienclans und hält nichts von Enteignungen. Seiner SPD rät er daher von einer Koalition in Berlin ab.

Die Stiftung Reinbeckhallen zeigt Straßenfotografie aus der DDR der Siebzigerjahre – Alltagsaufnahmen eines längst vergessenen Künstlers aus Karow.
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