Kochklubs: Männer am Herd
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Mund auf, Augen zu. San Sebastián hat viele Schlemmermäuler im Herrenklub.

© Laif

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Kochklubs: Männer am Herd

Die Basken sind ein seltsames Völkchen, spezielle Sprache, autonome Region, kulinarisches Paradies. Und dann gibt es noch frauenfreie Zonen: exklusive Kochklubs.

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Die Tür, hinter der sich das Rätsel verbirgt, sieht aus wie aus einer anderen Zeit. Das massive Holz hat feine Risse, die Steinquader am Rahmen sind brüchig. Allein die Messinggriffe sind blank poliert von den vielen Händen, die sie im Hier und Jetzt umschlossen haben. Hier, in der Altstadt von San Sebastián, wo es nach Meer und Fisch riecht, wo Touristen und Einheimische in den Bars zu jeder Uhrzeit Pintxos essen, die spanischen Tapas. Jetzt, gegen neun Uhr an einem Donnerstagabend, als an der schweren Holztür ein kräftiger Mann klopft, Anfang 60, in Anzug und Krawatte. Manolo García. Nach einigen Sekunden öffnet sich die Tür, nur einen Spalt breit. Feiner Bratenduft strömt heraus. „Hola! Ist Patxi da?“, fragt García.

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