Ein Dokumentarfilm zeigt, warum in Deutschland immer wieder Popmusik verboten wurde
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Auch das Lied „Claudia hat ’nen Schäferhund“ von den Ärzten landete auf dem Index.

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Tagesspiegel Plus

Popmusik: Anarchie und Schäferhund

Ein Dokumentarfilm zeigt, warum in Deutschland immer wieder Popmusik verboten wurde. Besonders skurril wurde es bei einem, bei dem man es gar nicht erwarten würde.

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Eine Revolution, die in der Tanzschule angekommen ist, ist tot. „Wenn die Bee Gees anfangen zu singen, dann fangen wir mit dem rechten Bein an“, sagt der bebrillte Tanzlehrer, hinter dem sich Dutzende Jugendliche auf dem Dancefloor einer Großraumdiskothek versammelt haben. An ihren Vokuhila-Frisuren ist zu erkennen, dass wir uns in den späten siebziger Jahren befinden. Dann säuseln die Bee Gees im Falsett „Saturday Night Fever“, und die Vokuhila-Menschen setzen sich mit Discofoxschritten in Bewegung. Bis ziemlich wüst andere aggressive Bilder und Störgeräusche in die Tanzlektion geschnitten werden. Die Sex Pistols singen, nein: grölen „God save the Queen“.

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