Sonderkommando 1005 der NS-Besatzer in der Ukraine: Der doppelte Mord
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Paul Blobel war der Leiter des Kommandos 1005. Nach dem Krieg wurde er 1948 im Einsatzgruppen-Prozess in Nürnberg zum Tode verurteilt und 1951 hingerichtet.

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Sonderkommando 1005 der NS-Besatzer in der Ukraine: Der doppelte Mord

Die Arte-Dokumentation „NS-Geheimkommando 1005“ schildert, wie die Nazis ihre Gräueltaten in der Ukraine zu vertuschen suchten.

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Während in der Ukraine ein neuer Krieg begonnen hat und neue Massengräber gefunden werden, sind die Spuren der alten Verbrechen noch gar nicht alle gesichert. Allein in der Ukraine, die damals Teil der Sowjetunion war, wurden während des Zweiten Weltkriegs 1,5 Millionen Jüdinnen und Juden ermordet. Viele von ihnen starben bei Massenerschießungen durch deutsche Einsatzgruppen, allein in Babyn Jar, einem Tal auf Kiewer Stadtgebiet, wurden innerhalb von 48 Stunden 33 000 Menschen erschossen. Viele der dort und an vielen anderen Orten in Gruben verscharrten Leichen wurden später vom Sonderkommando 1005 der NS-Besatzer wieder ausgegraben und verbrannt. Die Juden und Zwangsarbeiter, die gezwungen wurden, diese Arbeit zu verrichten, wurden als unliebsame Zeugen bis auf wenige Ausnahmen ebenfalls getötet.

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