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Social Seelsorge: Die Kirchen entdecken das Web 2.0
Glaubensgemeinschaften in Online-Plattformen, göttlicher Beistand via Facebook, Beerdigungen per Webcam: Im Web 2.0 vernetzen sich Gläubige global. Wie viel Seelsorge kann das Netz leisten?
Von Hadija Haruna
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Auf Facebook hat Jesus über zehn Millionen Fans. „Jesus Daily“ heißt eine seiner Seiten. Betrieben wird sie von Aron Tabor, einem Arzt aus dem amerikanischen North-Carolina, dessen Vater ein Prediger war. Seit 2009 verbreitet Aron Tabor auf Facebook Botschaften, die die aktive Netzgemeinde kommentiert. Neben der englischen gründete er weitere Seiten, auf Spanisch, Deutsch und auf Arabisch, unter anderem für die koptische Gemeinde in Ägypten. Die deutsche Seite „Jesus täglich“ hat knapp 5000 Fans.
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