"Jüdische Allgemeine" wird 70: Die Sicht der Dinge
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Keine Verbandspostille.  Aus dem „Jüdischen Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“ wurde das wichtigste Presseorgan jüdischen Lebens in Deutschland.

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"Jüdische Allgemeine" wird 70: Die Sicht der Dinge

Karl Marx und das schwarze Brett: Die „Jüdische Allgemeine“ wird 70. Die Sorge, zu einer „Verbandspostille“ zu werden, machte Mitte der Nullerjahre die Runde.

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Am Anfang steht ein großer Name. Ein gewisser Karl Marx aus dem Saarland, verdienter Veteran des Ersten Weltkrieges, kehrt nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten 1946 aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück. Dort wird der Journalist und Namensvetter des berühmten kommunistischen Denkers Herausgeber des „Jüdischen Gemeindeblattes für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“. Marx legt damit den Grundstein für das wichtigste Presseorgan jüdischen Lebens in Deutschland. Heute, 70 Jahre später, ist die Zeitung bekannt als „Jüdische Allgemeine“ (JA).

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