Aus Berlin für die Welt: Jüdisches Leben in Deutschland
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Aus Berlin für die Welt: Jüdisches Leben in Deutschland

"The Jewish Voice from Germany" hat erstaunlichen Erfolg.

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Als der Schriftsteller, Politologe und Historiker Rafael Seligmann zusammen mit seiner Frau Elisabeth und einem kleinen Team im Januar 2012 „The Jewish Voice from Germany“ auf den Markt brachte, hätte der Zeitpunkt kaum schlechter sein können: rapide einbrechende Auflagen und Werbeeinnahmen in der Zeitungsbranche machten wenig Hoffnung auf Erfolg. Die Seligmanns aber glaubten an ihr Konzept einer vierteljährlich erscheinenden, englischsprachigen Zeitung, die über das jüdische Leben in Deutschland informiert und eine Brücke schlagen soll zwischen Deutschland und den Juden in aller Welt. Seit dem Start hat sich die Auflage von 30 000 auf 50 000 Exemplare fast verdoppelt, die Einnahmen durch Anzeigen sind so gut, dass sich die Zeitung damit finanziert. „Diesen Erfolg hätten wir uns so nie erträumt“, sagt Chefredakteurin Elisabeth Seligmann-Neu. „Wir erhalten tolle Rückmeldungen aus der ganzen Welt, die uns in unserer Arbeit sehr bestärken.“

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