Titanic-Cover zum Islam: Penetration statt Provokation
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Zweierlei Maß? Das Oktober-Heft der „Titanic“ kreuzt die Wulff-Debatte mit dem Mohammed-Schmähvideo. Die Juli-Nummer arbeitet sich ungleich schärfer am Papst ab.

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Titanic-Cover zum Islam: Penetration statt Provokation

Die „Titanic“ mischt Mohammed mit Bettina Wulff. Das ist vieles, aber eines nicht: Satire. Was die Zeitschrift mit dem Papst gemacht hat, das traut sie sich mit dem Islam nicht.

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Kurt Tucholsky hat dekretiert, dass Satire alles dürfe. Mit der neuesten Ausgabe der „Titanic“ stellt sich die Frage neu, und sie stellt sich vor allem anders: Kann Satire alles? Die Oktober-Nummer widmet sich Bettina Wulff und nutzt dafür die Aufregung um das Mohammed-Schmähvideo. Auf dem Cover titelt das Blatt: „Der Westen in Aufruhr: Bettina Wulff dreht Mohammed-Film“. Gezeigt wird die Gattin des ehemaligen Bundespräsidenten, wie sie von einem Turbanträger mit einem Säbel bedroht oder verteidigt wird. „Die Interpretation überlassen wir unseren Lesern“, sagte „Titanic“-Chefredakteur Leo Fischer.

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