Algorithmen: Sie wissen, was wir fühlen
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Noch haben Algorithmen Schwierigkeiten, die Einstellungen und Gefühle, die in menschlichen Meinungsäußerungen stecken, richtig zu deuten. Doch die Wissenschaft verzeichnet erste Erfolge.

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Algorithmen: Sie wissen, was wir fühlen

Computer lernen, Gefühlsäußerungen im Netz automatisch auszuwerten. Das freut die Werbewirtschaft und die Forschung. Eines Tages könnten so sogar Wahlergebnisse vorhergesagt werden.

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Barack Obamas „Net Sentiment“, also die Stimmung zu seinen Gunsten in den sozialen Netzwerken, betrug während der drei TV-Duelle im Schnitt plus elf Prozent, Mitt Romney schaffte nur minus acht. Beim Herausforderer standen 2,3 Millionen negative Kommentare 1,9 Millionen positiven gegenüber, beim Amtsinhaber waren es zwei Millionen positive versus 1,6 Millionen negative Äußerungen. Die „Gefühlsintensität“, also das Aufregerpotential Romneys lag bei 55. Obama, über den sich die Gemüter weniger erhitzten, kam auf einen Wert von 35.

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