Zu PAPIER gebracht: Wer zu spät kommt …
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Astrid Herbold

© Thilo Rückeis

Tagesspiegel Plus

Zu PAPIER gebracht: Wer zu spät kommt …

„Ich finde das mit der SMS an die Eltern blöd“: Nicht nur unsere Kolumnistin Astrid Herbold wundert sich über ein elektronisches Klassenbuch.

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An der Grundschule meiner Kinder gibt es neuerdings ein elektronisches Klassenbuch. Erprobungsphase, heißt es, wir sind die vom Senat auserwählte Schule. Es handelt sich um ein Tablet, das Lehrer und Erzieher jetzt immer bei sich haben. Man hat uns auf dem Elternabend versichert, dass das eine sehr praktische Sache sei. Die Lehrer wissen nun jederzeit, welches Kind welcher Arbeits- oder Teilungsgruppe angehört und welches Thema in welcher Unterrichtsstunde behandelt wurde. Man kann Links zu Lernmaterialien hinterlegen und Vertretungsunterricht besser koordinieren. Und die Daten liegen, versprochen!, passwortgeschützt auf einem Server des Berliner Senats.

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