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Essen & Trinken: Nürnbergs dunkles Geheimnis
Von hier kommen seit Jahrhunderten die feinsten Lebkuchen. Was macht sie so gut? Unser kulinarischer Detektiv hat sich in Franken auf die Suche nach dem besten Bäcker begeben.
Von Michael Dietrich
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Meine jüngste Lebkuchen-Attacke vor zwölf Tagen endete mit einer Verstimmung. Ich war durch einen Drogeriemarkt gelaufen, als er plötzlich vor mir stand: ein 200-Gramm-Pappkarton mit Foliendach in verführerischem Königsblau zu 1,59 Euro. Zu Hause riss ich die Schachtel auf und aß sofort drei Lebkuchen. Hernach fühlte ich mich schlecht. Aus Gier war ich auf diese kleinen Miststücke reingefallen – zum Großteil bestehend aus Zucker, Weizenmehl und Glukose-Fruktose-Sirup.
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