Verkehrstag diskutiert autonome Autos: Am Ende ist der Fahrer schuld
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Bei einem Unfall eines autonom fahrenden Autos könnte die Haftung am Ende trotzdem beim Fahrer liegen.

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Verkehrstag diskutiert autonome Autos: Am Ende ist der Fahrer schuld

Das Auto fährt von selber, doch die Haftung soll im Zweifel beim Fahrer bleiben: Der Verkehrstag diskutiert ethische und rechtliche Fragen des autonomen Fahrens.

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Ausweichen oder Aufprallen? Zwei Menschenleben retten, indem man ein anderes riskiert? Beim autonomen Fahren muss die Bordsoftware solche Dilemma-Situationen in Sekundenbruchteilen lösen. Der Verkehrsgerichtstag (VGT) in Goslar diskutiert seit Donnerstag über ethische, sicherheitstechnische und haftungsrechtliche Fragen in einer digitalisierten Mobilitätswelt. VGT-Präsident Kay Nehm bemängelte, dass die Bundesregierung „aus Angst vor der eigenen Courage“ bei der Novelle des Straßenverkehrsgesetzes im vergangenen Jahr zu viel Verantwortung beim Fahrer belassen habe: „Der Industrie mag dies Planungssicherheit bescheren, für den Kunden folgt daraus jedoch eine partielle Freizeichnung des Herstellers für die Folgen mängelbehafteter Systeme“, kritisierte der frühere Generalbundesanwalt. „Der Nutzer einer automatisierten Lenkhilfe wird – noch dazu auf seine Kosten – als Versuchskarnickel missbraucht.“

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