Missbrauchsskandal in England: Das Schweigen der Ämter
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Die Polizei von Rotherham muss sich mit dem Vorwurf auseinandersetzen, sie habe die asiatische Gemeinschaft in der Stadt nicht über die Täter informiert.

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Missbrauchsskandal in England: Das Schweigen der Ämter

Aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen ignorierten britische Sozialarbeiter jahrelang Missbrauchsfälle. Jetzt beginnt in Großbritannien die große Abrechnung.

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Nach dem Skandal eines tausendfachen Kindesmissbrauchs im englischen Rotherham beginnt nun die große Abrechnung. Gleichzeitig wird in ganz Großbritannien in Städten mit einem großen muslimischen Bevölkerungsanteil die Frage laut, ob auch jenseits der Stadt Rotherham die übertriebene Angst vor Rassismus-Vorwürfen die Aufklärung schlimmer Verbrechen verhindert. Über 16 Jahre hinweg wurden schätzungsweise 1400 Jungen und Mädchen von vorwiegend asiatischen Männern systematisch abhängig gemacht und als Sex-Objekte herumgereicht – und die Gesellschaft ließ sie im Stich. Hinter den Taten steckte eine Bande von Männern mit Wurzeln in Pakistan. Sozialarbeiter behaupteten, sie hätten Angst gehabt, als rassistisch zu gelten, wenn sie gegen die nach außen unbescholtenen Familienväter, die zu Tätern wurden, vorgegangen wären.

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