Profiler Alexander Horn: Der Mann, der den "Maskenmann" erkannte
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Bereits mit 24 Jahren übernahm Alexander Horn die Leitung der Münchner Profiler. Heute gilt sein Team in Deutschland als führend.

© Oliver Schulz

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Profiler Alexander Horn: Der Mann, der den "Maskenmann" erkannte

Alexander Horn hat den „Maskenmann“ ermittelt und als erster den rechtsextremen Hintergrund der NSU-Morde erkannt. Als brillianter Spürhund will der erfahrene Profiler dennoch nicht gelten.

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Im März 1992 hatte Martin N., später „der Maskenmann“ genannt, seine ersten Taten begangen. In norddeutschen Kinder- und Schullandheimen versuchte er, Jungen zu missbrauchen. Er entführte einen 13-Jährigen aus einem Internat, verging sich an ihm und ermordete ihn. Über die Jahre hinweg wurden N. über 40 Sexualdelikte zugeschrieben, es kam zu mindestens drei Morden. Als er 2011 festgenommen wurde, reichte ihm Alexander Horn am zweiten Vernehmungstag die Hand. N. ergriff sie und gestand: „Ja, ich bin der Maskenmann.“ Er lehnte sich an die Schulter des Ermittlers und weinte. Von einer „Bestie“, einem „Monster“ war in diesen Momenten nichts zu sehen.

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