Fahrverbote in Kolumbien: Die autofreien Tage zeigen Wirkung
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Fahrradfahrer radeln an einem der autofreien Tage im Februar 2018 in Bogota über die autofreien Straßen.

© Luis Acosta/AFP

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Fahrverbote in Kolumbien: Die autofreien Tage zeigen Wirkung

In der Hauptstadt Kolumbiens gehören Autoverbote zum Alltag. Fahren darf nur, wer das richtige Nummernschild hat. Das führt zu skurrilen Nebeneffekten.

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Für Felipe Montenegro ist es ein täglicher Kampf gegen den Kalender. Sein Nummernschild endet mit einer 2, also auf eine gerade Zahl. Und die bestimmt darüber, wann er seinen kleinen Toyota Diesel aus der Tiefgarage im Viertel Cedritos hinaus auf Bogotas Straßen steuern kann. Denn in der kolumbianischen Hauptstadt gilt ein allgemeines Fahrverbot. „Pico y Plata“ nennen das die Kolumbianer. Frei übersetzt bedeutet dies so etwas wie „Spitze und Schild“. Eingeführt hat die Regelung Bogotas damaliger Bürgermeister Enrique Peñalosa im Jahr 1998, um den täglichen Verkehrskollaps in den Griff zu bekommen. Inzwischen ist Peñalosa wieder Bürgermeister Bogotas, die Maßnahme hat aber verschiedene Nachfolger überlebt, wenngleich sie immer mal wieder modifiziert wurde.

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