Garden Bridge: Die hängenden Gärten von London
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Gartenbrücke. Erdacht wurde das 230 Millionen Euro teure Prestigeobjekt von Joanna Lumley. „Etwas Nützliches und Schönes mitten in der schönsten Stadt der Welt, das noch da ist, wenn wir alle vergessen sind.“

© dpa

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Garden Bridge: Die hängenden Gärten von London

Mit der „Garden Bridge“ will die britische Hauptstadt die 36. Brücke über die Themse bauen Darauf soll kein Verkehr fließen, sondern ein Park entstehen – ein „schwebendes Paradies“.

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Stadtplanung als Rührstück? Ein Denkmal der Eitelkeit für Bürgermeister Boris Johnson? Eine Schnapsidee, die 175 Millionen Pfund (230 Millionen Euro) kostet? Oder ein weiteres Juwel in London? Der Streit tobt und wird wohl noch lange nicht entschieden. 2018 soll Londons 36. Themsebrücke fertig sein – eine Gartenbrücke mit 270 Bäumen und Hunderten von Büschen und Sträuchern, die es als neues Weltwunder mit den hängenden Gärten Babylons aufnehmen will. „Ein schwebendes Paradies“, sagt ihre Erfinderin, die Schauspielerin Joanna Lumley. Dabei soll die Brücke Fußgängern erlauben, fast ohne Autoverkehr von Covent Garden zur Kulturmeile am Südufer der Themse, von der U-Bahn-Station Temple zum Nationaltheater zu spazieren.

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