Ebola-Epidemie in Westafrika: Ein Experiment mit Ebola
zum Hauptinhalt
Leben mit Ebola. Zwei Frauen bereiten sich auf dem Flughafen in der nigerianischen Millionen-Stadt Lagos auf ihren Abflug vor. Auch das Sicherheitspersonal tritt derzeit mit Mundschutz und Einmal-Handschuhen seinen Dienst an.

© AFP

Tagesspiegel Plus

Ebola-Epidemie in Westafrika: Ein Experiment mit Ebola

Die Weltgesundheitsorganisation erlaubt den Einsatz nicht zugelassener Medikamente gegen das tödliche Virus. Aber viele Fragen sind noch offen. zum Beispiel die, wer das Mittel bekommen soll.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Die Diskussion begann mit zwei US-Amerikanern, die um ihr Leben rangen: Kent Brantly und Nancy Writebol hatten sich beim Kampf gegen das tödliche Ebolavirus in Liberia mit dem Erreger infiziert. Gegen die Krankheit gibt es keine zugelassenen Medikamente, darum entschieden sich die Ärzte für ein Wagnis. Sie gaben den beiden Patienten „ZMapp“, einen Mix aus mehreren Antikörpern, der von der Firma Mapp Biopharmaceutical in San Diego entwickelt und zuvor nur an Affen ausprobiert worden war. Die Tiere hatte das Medikament vor der Krankheit geschützt.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })