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Gender-Diskussion: Grüne unterstützen generisches Femininum an Unis
"Professorinnen" schließt auch Professoren ein: Nachdem auch die Universität Potsdam nach dem Vorbild der Universität Leipzig das generische Femininum eingeführt hat, fordern auch die Grünen ein Umdenken.
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Gibt es bald nur noch weibliche Schreibweisen an den Universitäten? Der Sprachstreit um das sogenannte generische Femininum hat eine hitzige Debatte losgetreten, die die Universität Potsdam jetzt zu erden sucht. „Wir erleben hier einen Shitstorm“, sagte die Sprecherin der Universität Birgit Mangelsdorf den „Potsdamer Neuesten Nachrichten“. Sie meint damit die Flut bösartiger Kommentare im Internet – eine Reaktion auf die neue Sprachregelung der Universität Potsdam. Danach kommt die Geschäftsordnung des Senats, des höchsten Gremiums der Universität, künftig ohne männliche Formen aus. Nach Leipzig ist Potsdam also die zweite Hochschule, die ihr Regelwerk verweiblicht. Das heißt: Wenn von Professorinnen und Professoren die Rede ist, wird nur noch die weibliche Form verwendet, die auch die Männer meint. „Muss die Präsident/in jetzt gehen?“ – „Heißt das jetzt Female Only oder Generisches Femininum?“ So tönen die Stimmen aus dem Netz. Auf Twitter wird schon geunkt: Das generische Femininum werde das Unwort des Jahres 2013.
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