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Detroit nach der Pleite: Madonna und die kaputte Stadt
Amerikas einstige Autometropole Detroit verfällt seit vielen Jahren – doch nun regt sich Widerstand und neues Leben in den Ruinen. Dass eine der erfolgreichsten Popsängerinnen nun wieder in ihre Heimatstadt investiert ist nur ein Zeichen einer Wiederbelebung.
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Es ist ein bisschen wie im Film, wenn man vom Flughafen Detroit in die Stadt fährt. Das Taxi hat seine besten Jahre längst hinter sich, die Kunstledersitze sind aufgeschlitzt, darunter vergilbtes Futter. Vor dem Fenster eine düstere Kulisse: die alte Packard-Fabrik, die seit Jahrzehnten leer steht. Wo früher Luxuskarossen geschmiedet wurden, wachsen Sträucher aus zerborstenen Fensterscheiben – eine urbane Wüste, typisch für das Detroit der Gegenwart.
Vor einer Woche war Madonna in Detroit. Die Sängerin wuchs in den Siebzigerjahren hier auf, ihr Vater war Ingenieur bei General Motors, damals in der Blütezeit des amerikanischen Automobils. Dann kam die Konkurrenz aus Asien. Die „Großen drei“ – GM, Chrysler und Ford – kamen im Preiskampf unter Druck, sie schlossen Werke und entließen Tausende.
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