Schweden: Sex, Drogen – und ein trauriger König
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Mediales Strohfeuer. Noch am Donnerstag wollten zahlreiche Reporter von Schwedens König König Carl XVI. Gustaf nach einer Elchjagd bei Trollhättan eine Erklärung zum Buch „Der widerwillige Monarch“ hören. Inzwischen hat das Interesse der schwedischen Medien an den königlichen Eskapaden merklich nachgelassen. Foto: imago

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Schweden: Sex, Drogen – und ein trauriger König

Eine Skandalbiografie bringt den schwedischen Monarchen Carl XVI. Gustaf in Erklärungsnot.

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Am Samstag war das Thema schon wieder weitgehend aus den schwedischen Medien verschwunden, und König Carl XVI. Gustaf befand sich auf einer dienstlichen Reise nach China. Dabei haben es die Vorwürfe, die in einem am Donnerstag erschienenen Buch mit dem Titel „Der widerwillige Monarch“ gegen das Staatsoberhaupt erhoben werden, in sich: Der Biografie zufolge hielt sich der Ehemann von Königin Silvia und Vater dreier Kinder nicht nur gelegentlich in zwielichtigen Nachtclubs auf. Schwedens Geheimpolizei soll auch geholfen haben, die königlichen Eskapaden zu vertuschen. Aber derartige Enthüllungen gelten in Schweden offenbar als Tabubruch: Eine der beiden Co-Autorinnen, die das Buch zusammen mit dem renommierten Journalisten Thomas Sjöberg geschrieben haben, verlor wegen der Mitarbeit ihren Job beim öffentlich-rechtlichen Radio SR.

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