25 Jahre lesbisch-schwules Stadtfest: Feiern im ältesten Homo-Viertel der Welt
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Der Kiez hat sich hübsch gemacht für das anstehende Fest am Wochenende. Die Veranstalter rechnen mit rund 350 000 Besuchern.

© Thilo Rückeis

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25 Jahre lesbisch-schwules Stadtfest: Feiern im ältesten Homo-Viertel der Welt

Das lesbisch-schwule Motzstraßenfest in Berlin feiert seinen 25. Geburtstag - es entstand einst als Reaktion auf rechte Gewalt. Doch die queere Geschichte des Kiezes reicht noch weit länger zurück.

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Wo heute naturtrüber Apfelsaft auf seine Käufer wartet, floss früher Champagner. Roland Müller-Flashar, Miteigentümer des Buchladens „Prinz Eisenherz“ von schräg gegenüber, betrachtet im Foyer des Bio-Supermarkts in der Motzstraße 24 die alten Fotos. Hier befand sich Anfang der Dreißigerjahre das legendäre „Eldorado“ – über zwei Etagen mit Empore, ein edler Kachelofen dominierte den Raum. SA-Chef Ernst Röhm verkehrte im „Eldorado“ samt hübscher Adjutanten, Marlene Dietrich soll hier die Berliner Chansonette Claire Waldoff geküsst haben.

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