Gesetz für "Ehe für alle": Italiens Konservative mobilisieren gegen Homo-Ehe
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"Es wird Zeit, anständig zu sein", ein Spiel mit dem italienischen Wort für eingetragene Partnerschaft, die "unione civile", steht auf dem Flugblatt, das Senatorin Monica Cirinnà in der Hand hält. Cirinnà, hier mit Schwulen-Aktivisten vor dem Senat, ist Berichterstatterin für den Gesetzentwurf.

© Remo Casilli/Reuters

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Gesetz für "Ehe für alle": Italiens Konservative mobilisieren gegen Homo-Ehe

An diesem Samstag versammelt sich das konservative Italien zum Protest gegen eingetragene Lebenspartnerschafteb. Das Land ist gespalten, was am Einfluss der katholischen Kirche liegt.

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Der säkulare Staat hatte in Italien stets zu kämpfen. Gegen den erbitterten Widerstand der katholischen Kirche führte das Land erst 1974 endgültig die Ehescheidung ein, Abtreibung ist bis heute zwar gesetzlich erlaubt, aber praktisch vielerorts unmöglich, weil die Kirche auch das Gesundheitswesen dominiert und die Mehrheit der Ärzte sich auf ihr Gewissen beruft. Jetzt steht dem Land die nächste Kraftprobe auf dem bevorzugten Schlachtfeld der Geschlechterpolitik bevor.

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