Bucht von Rio: Kein Platz für Cabrios
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Üppiger geht’s kaum. Flammenbäume sind die Stars der Insel. Beschaulichkeit rundherum. Paquetá ist autofrei.

© Ulrike Wiebrecht

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Bucht von Rio: Kein Platz für Cabrios

Paquetá ist ein liebliches Inselchen vor Rio. Die Reichen und Schönen meiden es: nicht schick genug.

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Es sieht aus wie eine retuschierte Postkarte. Der feuerrote Flammenbaum vor der rosafarbenen Villa, ein an die Mauer gelehntes Fahrrad, davor eine himmelblaue Pferdekutsche. Fast zu kitschig, um wahr zu sein. Aber so ist Paquetá. Irreal. Und altmodisch. Nur eine gute Stunde trennt die Insel vom Festland. Aber wer in Rio die Fähre besteigt, reist in eine andere Zeit. „Sie fährt von der schönsten Großstadt der Welt zu einer ihrer lieblichsten Inseln, und sie kreuzt während der Fahrt die Bucht von Guanabara, die bergumkränzt und inseldurchsprenkelt nicht ihresgleichen hat“, schwärmte Richard Katz vor mehr als 60 Jahren. Vieles, was der Exilant in seinem „Inselbuch“ beschreibt, sieht heute noch genauso aus. Nur, dass uns statt der liebenswerten alten „Quinta“ die „Ipanema“ nach Paquetá übersetzt.

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