
Der letzte Bürgerdialog von Ministerpräsident Dietmar Woidke in Rathenow war ein Flop. Nun lud der Regierungschef in Cottbus zur Sprechstunde – und reagierte auf das 40-Prozent-Hoch der AfD.

© Daniela Scharnowski
Die Frauenkirche in Dresden, die schöne Landschaft in der Oberlausitz oder die moderne Messestadt Leipzig machen Sachsen sehenswert. Dennoch wird das Land immer häufiger mit Rechtsextremismus und Rassismus in Verbindung gebracht. Tatsächlich ist Pegida in Sachsen so stark wie in keinem anderen Bundesland. Lesen Sie hier Neuigkeiten aus Sachsen.

Der letzte Bürgerdialog von Ministerpräsident Dietmar Woidke in Rathenow war ein Flop. Nun lud der Regierungschef in Cottbus zur Sprechstunde – und reagierte auf das 40-Prozent-Hoch der AfD.

Der Cottbuser Julius Gutsche gehört zu den ersten Studierenden der neuen Medizinuniversität. Am 12. Oktober startet in der Lausitz der Lehrbetrieb.

Trotz positiver Wirkungen im Ausland halten die Agrarminister der Union eine zusätzliche Steuer auf Zucker oder Softdrinks „nicht für den richtigen Weg“. Sie setzen unter anderem auf Eigenverantwortung.

Erstmals steht die AfD einem deutschen Verfassungsorgan vor. Die Kanzlerpartei CDU kann sich nicht mehr gegen Fliehkräfte wehren. Ihr Umgang mit den Extremen ist gescheitert.

Die Berliner Linke fordert eine Unterlassung wegen eines kritischen Social-Media-Beitrags. Das Innenministerium um Minister Jan Redmann (CDU) reagiert darauf nicht.

Es wird immer schwerer, zu behaupten, die aktuellen Probleme kämen aus einer bestimmten Himmelsrichtung. Dennoch kehrt ein Begriff aus den Neunzigern in die Debatte zurück.

Der Post stellte einen Bezug der Berliner Linken zu Clan-Nähe her. Die Partei schickte deshalb ein Anwaltsschreiben nach Sachsen. Innenminister Schuster rechtfertigt sich nun.

Das VEB Kosmetik-Kombinat war die Schönheitsfabrik der DDR. Barbara Köppe porträtierte Frauen, die dort arbeiteten. Bis Dezember sind die Fotos in der Potsdamer Urania zu sehen.

Der sächsische Polizist Maximilian Stoppa wurde bei einer Kontrolle von Autodieben überfahren und getötet. Nun wurden neun Verdächtige gefasst.

In der politischen Mitte findet ein populistischer Überbietungswettbewerb statt. Wenn alle Demokraten so weitermachen, wird es kein Ringen um die besten Ideen mehr geben. Aufruf zu einem neuen Politikstil.

In Sachsen hat sich ein Stadtrat gegen die Verlegung weiterer Stolpersteine ausgesprochen. CDU und AfD brachten den Antrag gemeinsam ein. Der Schritt löst bundesweit Empörung aus.

Der CDU-Innenminister von Sachsen, Armin Schuster, dringt auf mehr Härte bei Abschiebungen. Dafür will er auch eine „Ausreiseerzwingungshaft“ ermöglichen.

Eine angehende Referendarin sollte im August 2026 an einem Dresdner Gymnasium starten. Dann tauchten Hinweise auf, die die Behörden zum Umdenken veranlassten.

Hertha und Dynamo bieten den Fans beste Samstagabendunterhaltung. Die Berliner feiern im sechsten Saisonspiel ihren sechsten Sieg und behaupten damit die Tabellenführung.

Er gewann legendäre Ultra-Rennen wie das „Hellenic Mountain Race“. Jetzt verunglückte der 36‑Jährige tödlich – offenbar bei einer Trainingsfahrt auf seiner Hausstrecke.

Der sächsische Ministerpräsident stellte jüngst wieder die deutsche Ukraine-Unterstützung infrage. Der Bundeskanzler widersprach nun deutlich.

Die Wismut AG förderte in der ehemaligen DDR Uran für die Sowjetunion. Die Bezahlung war gut, aber das Risiko für die Gesundheit hoch. Das zeigt eine Langzeitstudie, die den Lebensweg von 60.000 ehemaligen Beschäftigten bis heute begleitet.

Heute vermissen wir im Soli-Schreiben der CDU-Ministerpräsidenten für den Kanzler einen Namen, reden mit SPD-Vize Alexander Schweitzer und haben die Berlin-Hochglanzserie „City of Blood“ gesehen. Der Checkout.

Der Freistaat punktet unter anderem mit einer hohen Ganztagsquote. Hinter Sachsen folgen wie schon im vergangenen Jahr Bayern, Hamburg und Baden-Württemberg. Berlin belegt nur Platz 11.

Berlin und Brandenburg schneiden im neuen Bildungsmonitor nur mäßig ab. Vorn liegt in der Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft seit Jahren immer dasselbe Bundesland.

Das Land sei längst Kriegspartei geworden, beklagt Ministerpräsident Kretschmer. Gleichzeitig verteidigt er die Ansiedlung von Rüstungsbetrieben in Sachsen.

Weitreichende Waffensysteme werden nicht nur von Deutschland, sondern auch von europäischen Verbündeten dringend gebraucht. Ein amerikanisches Unternehmen hat Ostdeutschland für die Produktion auserkoren.

In Sachsen-Anhalt wird das BSW zum Machtfaktor. Mit seinen Stimmen könnte es die AfD an die Regierung hieven. Die Entscheidung hängt an fünf Abgeordneten. Wer sind sie – und wie ticken sie?

Mehr als 21 Sprengsätze wurden an Hochspannungsleitungen in Sachsen entdeckt – die Polizei bittet um Hinweise. Ein 48-Jähriger wird wegen Sabotage am Stromnetz gesucht.

Die Wahl in Sachsen-Anhalt hat erneut gezeigt: Die SPD ist in einer Krise. Auf Bundesebene könnte die Macht von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke nun wachsen. Eine Analyse.

In Sachsen-Anhalt finden sich alle Parteien in einer schwierigen Lage wieder. Darüber, ob und wie eine Regierungsbildung gelingt, entscheiden zwei zentrale Fragen.

Spezialisten konnten die Sprengvorrichtungen entschärfen. Nach dem Fund suchen die Ermittler die elektrische Infrastruktur in der Region weiter ab – und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Im Osten füllt die Rechtsaußenpartei große politische Lücken. Würde die AfD in einer Regierung die Demokratie gefährden? Und was macht sie so erfolgreich? Experte Marcel Lewandowsky analysiert die Lage schonungslos.

In Sachsen-Anhalt kämpfen Demokraten für uns alle, sagt die Rechtsextremismus-Expertin Heike Kleffner. Doch ein AfD-Sieg bei der Landtagswahl könnte das grundlegend verändern.

Rund 10.000 Einwohner hat Bischofswerda. Junge Rechte und junge Linke kennen sich dort noch aus der Grundschulzeit. Über den Kampf der Jugend um die Demokratie im Angesicht des immer stärker werdenden Extremismus.

Bei „Markus Lanz“ wird deutlich, wie kreativ die CDU mit ihrer eigenen Beschlusslage zur Linken umgeht. Eine Abgeordnete findet dafür deutliche Worte – und lästert über einen Parteifreund.

Die CDU regiere in Sachsen-Anhalt, zunächst einmal müsse jemand anderes gewählt werden, sagt Friedrich Merz. Welche Szenarien denkbar sind – und auf welche Verfassungsänderung es jetzt ankommt.

Ostdeutsche Bundesländer liegen bei der Angst vor Kriminalität bundesweit vorn. Eine Studie zeigt zugleich: Das Sicherheitsgefühl passt nicht immer zur tatsächlichen Kriminalitätslage.

Die Zahl der an Hautkrebs erkrankten Menschen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – teilweise wurden über 50 Prozent mehr Patienten verzeichnet.

Gerade in Ostdeutschland gibt es weniger Kinder. Doch eine entspannte Lage sieht anders aus, stellt der Paritätische Gesamtverband in einer Umfrage fest.

Zwischen Reichsbürger und queerer Szene: Das ist die Idee hinter dem Roman von Cécil Ludwig Röski, in dem das Nach-Wende-Sachsen royal wird. Ein Gespräch über den Osten, Adelsfaszination und Humor als Bewältigungsstrategie.

In Sachsen und in Thüringen bilden CDU-geführte Landesregierungen Mehrheiten mit der Linken. Mit Blick auf die Wahl in Sachsen-Anhalt zieht Friedrich Merz aber klare Grenzen.

Es gibt parteiexterne Lobbyisten der AfD, die Sympathien verschleiern, aber deren Agenda hilft, die Partei salonfähig zu machen. Eine Spurensuche.

Die Stärke der AfD offenbart die Schwäche der Parteien der Mitte. Sie müssen ihre Politik entschiedener durchsetzen und geduldig erklären. Nötig ist vor allem: Führung.

Am Sonntag wird in Sachsen-Anhalt gewählt, die Regierungsbildung gilt als kompliziert. Der sächsische Ministerpräsident macht im ZDF-„Morgenmagazin“ eine klare Ansage.
öffnet in neuem Tab oder Fenster