
© Wiebrecht
Schorfheide Chorin: Zum Advent spaziert
Erst das Chorkonzert, dann ein Karpfentopf: Winter im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
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„Kloster Chorin ist keine jener lieblichen Ruinen, darin sich’s träumt wie auf einem Frühlingskirchhof (...). Wer hier in der Dämmerstunde des Weges kommt und plötzlich zwischen den Pappeln hindurch diesen still einsamen Prachtbau halb märchenhaft, halb gespenstisch auftauchen sieht, dem ist das Beste zuteil geworden...“, schrieb Fontane. Seitdem der Dichter durch die Mark gewandert ist, sind etliche Jahrzehnte vergangen. Doch noch immer geht von dem bedeutenden Werk der Backsteingotik ein wundersamer Zauber aus. Vielleicht wirkt er doppelt an grauen Wintertagen, wenn sich nur noch kahle Äste um Spitzbogenfenster und Schmuckblenden ranken, kein grünes Blattwerk mehr die reich verzierten Giebel umhüllt und sich stattdessen Nebel wie ein mystischer Schleier um die ehemalige Zisterzienserabtei legt.
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