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Modepreis: Der amerikanische Moderat vergibt seinen Award: Spagat mit 72
Die Amerikaner mögen's großspurig: Montag wurde der Modepreis des "Council of Fashion Designers of America" verliehen. Unter den Gewinnern gab es große Namen und kleine Überraschungen.
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Was war die Freude groß im Januar: Endlich hat auch Deutschland einen Moderat! Das gab Vogue-Chefin Christiane Arp bekannt und sich selbst gleich als Leitung des "Fashion Council Germany". Passiert ist seit dem eher wenig. Noch ist die Website der deutschen Modeinstanz unter Bearbeitung, noch gibt es keine nennenswerten Errungenschaften des Councils. Doch gut Ding braucht Weile. Andere Länder machen's schließlich vor: Seit 1958 richtet die italienische Variante "Camera Della Moda" zum Beispiel die wichtige Mailänder Modewoche aus, mit Wettbewerben und Stipendien sorgt sich das "British Fashion Council" um den Nachwuchs, ganz zu schweigen von den mannigfaltigen Tätigkeiten des französischen "Fédération Française de la Couture du Prêt-à-Porter des Couturiers et des Créateurs de Mode". Da beeindruckt ja schon allein der Name. Die Vereinigten Staaten haben auch einen Moderat, klar. Wie auch die anderen Beispiele, gibt der einen Award raus. Und weil die Amerikaner auf die ganz großen Gesten stehen, muss sich der den inoffiziellen Titel des "Oscars der Mode" gefallen lassen.
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