
Mehr als 220 Anträge auf Erlaubnis zum Erwerb von Natrium-Pentobarbital lehnte Bonn bereits ab. Sklerose- und Krebspatienten klagen nun vor dem Bundesgericht. Zum 7. November wird ein Urteil erwartet.

Mehr als 220 Anträge auf Erlaubnis zum Erwerb von Natrium-Pentobarbital lehnte Bonn bereits ab. Sklerose- und Krebspatienten klagen nun vor dem Bundesgericht. Zum 7. November wird ein Urteil erwartet.

Was eint Gesellschaften, was spaltet sie? Diese Frage treibt diese Forschende um, denen es um politische, soziale oder technische Herausforderungen geht. Teil 6 unserer Serie.

Chie Hayakawas zart dystopisches Drama „Plan 75“ beschreibt ein Land, das der Überalterung seiner Bevölkerung mit einem Programm zur Sterbehilfe beizukommen versucht. Ein Plädoyer für das Leben.

Ein Foto, das den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer auf dem Protestzug am Samstag zeigt, sorgt für Aufsehen. Das Bistum will gegen das Bild vorgehen.

Ein Hamburger Arzt wollte das Mittel aus der Schweiz einführen und einem Sterbewilligen zur Verfügung stellen. Dafür beantragte er eine Genehmigung.

Erstmals lässt der österreichische Regisseur Michael Haneke einen seiner Filme für die Bühne adaptieren. Karin Henkels Inszenierung von „Liebe“ ist ein Drama über das Sterben und den Zustand der Pflegeindustrie.

Welche Substanzen sind in Deutschland für den assistierten Freitod zugelassen? Wie wirken sie? Und kann es sein, dass sie im letzten Moment versagen?

Vergangene Woche lehnte der Bundestag zwei Gesetzentwürfe zur Suizidprävention ab. Nun erklärt Scholz, weshalb er sich bei dem Thema öffentlich zurückhielt.

Im Bundestag sind zwei Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe gescheitert. Doch es spricht viel dafür, dass die Politik den Zugang zu tödlichen Medikamenten absehbar erleichtern muss.

Seit 2020 ist die Sterbehilfe in Deutschland nicht mehr gesetzlich geregelt. Das bleibt zunächst weiterhin so. Im Parlament fielen zwei gegensätzliche Wege durch.

Die gesetzliche Regelung zur Sterbehilfe ist gescheitert. Wie schwierig das Thema auch für die Abgeordneten zu bewerten ist, zeigt der Fall von Rolf Fitte. Sein Vater hat mithilfe eines Sterbehilfevereins Suizid begangen.

Drei Jahre nach einem Grundsatzurteil des Verfassungsgerichts entscheidet der Bundestag über mögliche Regeln für einen assistierten Suizid.

Das Parlament beschäftigt sich mit verschiedenen Ansätzen zum rechtlichen Umgang mit der Suizidhilfe und dem selbstbestimmten Sterben.

Seit 2020 ist die Sterbehilfe in Deutschland nicht mehr gesetzlich geregelt – das soll sich nun ändern. Bei der Abstimmung ist der Fraktionszwang aufgehoben.

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Menschen künftig Sterbehilfe von dritter Seite in Anspruch nehmen? Die Vorstellungen der einzelnen Parteien liegen teils weiter auseinander.

Seit 2020 ist die Sterbehilfe in Deutschland gesetzlich nicht mehr geregelt. Immer wieder wurde die Debatte darum im Bundestag vertagt. Optimisten hoffen nun aber auf eine schnelle Regelung.

Flüchtlingsheime, Polizeieinsätze, Realityshows: Beklagenswerte Zustände werden heute schnell mit verletzter Menschenwürde skandalisiert. Als wäre klar, was genau das sein soll.

Vor wenigen Wochen hat Portugal Hilfe zum Suizid erlaubt, als fünftes Land der EU. Warum dies nur so wenige Länder bisher tun und welche Regeln gelten: Ein Blick nach draußen.

Als fünftes EU-Mitglied hat Portugal die aktive Sterbehilfe legalisiert. Die deutsche Debatte konzentriert sich bislang auf den assistierten Suizid. Drei Experten analysieren die aktuelle Lage.

Menschen mit einer unheilbaren Krankheit haben in Portugal künftig Anspruch auf Suizidhilfe. Das neu verabschiedete Gesetz wird voraussichtlich im Herbst in Kraft treten.

Ein Kardiologe der Charité steht unter Verdacht, zwei seiner Patienten getötet zu haben. Die Klinik hatte ihn schon im August 2022 freigestellt – nun wurde er festgenommen.

Bachmann-Preisträgerin Helga Schubert kümmert sich um ihren pflegebedürftigen Mann Johannes Helm. In ihrem Buch schildert sie schlaflose Nächte, Verzweiflung – und Glück. Ein Besuch bei den Paar in Neu Meteln.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Arzt vor, die Frau darin bestärkt zu haben, dass es keine Hoffnung auf langfristige Besserung gebe. Die Medikamente wurden 2021 verabreicht.

Die Regelung werde Kinder betreffen, „die an einer so schweren Krankheit oder Störung leiden, dass der Tod unvermeidlich und in absehbarer Zeit zu erwarten ist“.

Bis Ende des Sommers sollen Regierung und Abgeordnete einen Gesetzesvorschlag ausarbeiten. In der französischen Gesellschaft könnte das gespaltene Reaktionen auslösen.

Sie hatte so viel Energie; da blieb genug für andere übrig. Bis alle Kraft aus ihr entschwand.

Der Bundestag soll demnächst entscheiden, wie das Recht auf einen selbstbestimmten Tod verwirklicht werden kann. Das ist eine schwierige, aber überfällige Aufgabe.

Wer über den freiwilligen Tod nachdenkt, sollte zunächst ein paar Fakten kennen. Die Motive, aus denen Menschen sich das Leben nehmen wollen, sind vielfältig – und oft unbeständig.

Vor drei Jahren hat das Bundesverfassungsgericht Suizidhilfe zum Grundrecht erklärt. Daraus ein Gesetz zu machen, ist schwierig – um nicht zu sagen: überflüssig.

Lieber tot sein als lästig, lieber kein Kind als eins mit Downsyndrom: Die Effizienzkriterien der modernen Gesellschaften machen Druck. Wie schlimm der wird, sollte verhandelt werden.

Was tun, wenn es in einer Pandemie mehr Schwerkranke als Behandlungsplätze gibt? Die Regierung hat ein Diskriminierungsverbot verabschiedet. Das Dilemma bleibt.

Cynthia und Rolf Rackles sind durch Sterbehilfe aus dem Leben geschieden. Ihre Kinder haben sie unterstützt, auch wenn es „viel Kraft gekostet“ hat.

Vor mehr als zwei Jahren hat das Bundesverfassungsgericht die Regelung zur Sterbehilfe gekippt. Eine neue steht noch aus. Nun meldet sich der Ethikrat zu Wort.

Beim „Marsch für das Leben“ gingen am Sonnabend 2500 Abtreibungsgegner auf die Straße. Rund 500 Gegendemonstrantinnen versuchten, den Zug zu stören.

Selbsternannte Lebensschützer wollen durch die Hauptstadt ziehen. Gegendemos sind angekündigt. Außerdem gibt es Kundgebungen gegen Fluglärm und die Klimakrise.

Oliver Reese, der seit fünf Jahren das Berliner Ensemble leitet, spricht er über Erfolge, Energiesparmaßnahmen und Anti-Diskriminierungs-Coaches.

Die Justiz ist in der Diskussion um das Recht auf Selbsttötung weiter als die Politik. Am Bundesgerichtshof kündigt sich die nächste Wende an. Ein Kommentar

Das umstrittene Gesetz zum freien Geschlechtereintrag beim Standesamt ist mehr Bürokratie als Revolution. Deshalb ist Gelassenheit ratsam. Ein Kommentar

Im Februar 2020 hatte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die bis dahin geltende Regelung zur Sterbehilfe gekippt. Dadurch entstand eine Gesetzeslücke.

Das einst konservative Spanien ist in Europa inzwischen Vorreiter für gesellschaftliche Reformen. Vor allem die Rechte der Frauen werden gestärkt.
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