Interview mit dem Soziologen Steffen Mau: „Über Wessis zu lästern, ist entlastend“
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DDR-Plattenbauten in Berlin-Hohenschönhausen

© Thilo Rückeis TSP

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Interview mit dem Soziologen Steffen Mau: „Über Wessis zu lästern, ist entlastend“

Die DDR-Erinnerungskultur geht an vielen Ostdeutschen vorbei, meint der Soziologe Steffen Mau. Er fordert eine innerdeutsche Gesprächstherapie. Ein Interview.

Von Anna Sauerbrey

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Steffen Mau, 50, ist Professor für Soziologie an der Humboldt-Universität. Zu seinen Schwerpunkten gehören Ungleichheitsforschung und Europäisierung. Mau wuchs im Rostocker Viertel Lütten Klein auf – die Plattenbausiedlung wurde in den 1960er Jahren hochgezogen und galt als Vorzeigeprojekt. Für das Buch „Lütten Klein – Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft“, das gerade bei Suhrkamp erschien, kehrte Mau nach Rostock zurück. Er untersucht darin, wie die DDR-Zeit in Ostdeutschland nachwirkt.

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