„Du jüdisches Arschloch“: Wie Berliner Schüler alltäglichem Antisemitismus begegnen
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Eine israelische Fahne an einem Gitter vor der Neuen Synagoge in Berlins Oranienburger Straße.

© Paul Zinken/dpa

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„Du jüdisches Arschloch“: Wie Berliner Schüler alltäglichem Antisemitismus begegnen

Seit dem Halle-Attentat nimmt die Politik Antisemitismus ernster - doch Juden werden nahezu täglich bedroht. Zu Besuch im Jüdischen Gymnasium in Berlin.

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Wenn er aus der Synagoge trete, sagt der Junge, setze er schnell die Kippa ab. Ihre Kette mit dem Davidstern, erzählt das Mädchen, habe sie in ihrer früheren Schule nicht getragen: Besser keinen Angriff provozieren – als Jüdin hätten ihre Mitschüler sie so schon oft genug gemobbt. Alle zwei Wochen, sagt schließlich der Direktor des Berliner Jüdischen Gymnasiums, kämen Jungen und Mädchen zu ihm, die aus ihren bisherigen Schulen fliehen, die des Mobbings, der Drohungen, des Alltagsantisemitismus’ überdrüssig seien.

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