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Gesundheit: Geburtsprobleme im Weltall
Planeten entstehen aus Staubwolken. Bei Doppelsternen dauert dies überraschend lange
Von Frank Schubert
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Keine Regel ohne Ausnahme. Jetzt zeigte sich, dass dieses Motto auch im Weltraum gilt. So gingen Astrophysiker bislang davon aus, dass in der Umgebung neugeborener Sterne relativ schnell Planeten entstehen – im Lauf weniger Jahrmillionen nämlich. Nun haben Lee Hartmann und Nuria Calvet, Astronomen am amerikanischen Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA), eine Ausnahme gefunden – einen Doppelstern, der von einer 25 Millionen Jahre alten Staubwolke umgeben ist. „Das ist, als würde man einen 200-jährigen Menschen treffen“, sagt Hartmann.
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