
Der Abtreibungsparagraph 218 sollte fallen. Doch auch die Spitze der Frauenärzte riet der Politik davon ab. Jetzt will die Abtreibungsgegnerin dahinter wiedergewählt werden. Ihre Gegnerinnen haben – im wahrsten Sinne des Wortes – kaum eine Wahl.

© dpa/ Frisco Gentsch
Welche Fortschritte gibt es in der Krebstherapie? Was hat es mit der personalisierten Medizin auf sich? Und warum diskutiert man darüber, ob man das Erbgut von Embryonen verändern darf? Lesen Sie hier aktuelle Forschungsergebnisse aus Medizin, Gesundheitsforschung und Genetik.

Der Abtreibungsparagraph 218 sollte fallen. Doch auch die Spitze der Frauenärzte riet der Politik davon ab. Jetzt will die Abtreibungsgegnerin dahinter wiedergewählt werden. Ihre Gegnerinnen haben – im wahrsten Sinne des Wortes – kaum eine Wahl.

Die Krankheit beginnt im Unterleib, doch bei vielen Frauen prägen bald andere Beschwerden das Bild. Eine Studie mit mehr als 22.000 Frauen zeigt vier Muster. Was das für die Diagnose bedeutet.

Rund 200 Menschen stehen unter Quarantäne, Krankenhäuser sind abgeriegelt – und die WHO wartet noch immer auf Antworten aus Russland. Was wir über den Tod der 28-jährigen Laborantin in Sibirien wissen.

Der Medizin-Nobelpreis 2026 geht an drei Forscher, die mit der Optogenetik ein völlig neues Fenster ins Gehirn geöffnet haben. Ihre Entdeckung macht es möglich, einzelne Nervenzellen an- und auszuschalten.

Ein Social-Media-Trend verspricht Frauen, ihr Leben perfekt an die vier Phasen des Menstruationszyklus anzupassen – von Sport und Arbeit bis Dating. Ist da was dran?

Red Bull finanzierte Studien, die Alkohol in Energydrinks für unbedenklich halten. Ein Jugendpsychiater erklärt, warum die Mischung Jugendliche ins Rauschtrinken treibt und wer gefährdet ist.

Bei einigen Kindern mit extremem Übergewicht haben die üblichen Therapieansätze keinen Erfolg. GLP-1-Medikamente können ihnen helfen, den Hunger zu bremsen. Doch unklare Langzeitfolgen werfen wichtige Fragen auf.

Wenn der Partner oder die Kollegin zusammenbricht, kommt es auf jede Sekunde an. Doch viele sind in Sachen Wiederbelebung unsicher. Welche Folgen das hat – und welche Hoffnung auf der Jugend ruht.

Mit Herbstbeginn ändern sich Licht, Temperatur und damit der Alltag. Was macht uns müde, lässt uns zunehmen oder belastet die Atemwege? Fünf Behauptungen über den Herbst im wissenschaftlichen Check.

Volle, lange Wimpern ganz ohne Tusche: Viele junge Frauen haben Fake Lashes. Eine Augenärztin hat sich ihren Lidrand genauer angesehen. Was sie entdeckte, ist alles andere als schön.

Keine faulen Ausreden mehr: Wer keine Zeit für Sport hat, kann trotzdem etwas für seine Muskeln tun – zu Hause, im Büro oder im Park. Was hinter dem „Exercise-Snacking“ steckt, inklusive Wochenplan zum Nachmachen.

Diagnosen stellen, Körper bewerten, Vorwürfe machen – all das hilft nicht. Was stattdessen funktioniert? Eine Psychologin gibt konkrete Formulierungen für ein einfühlsames Gespräch.

Für manche Frauen endet die Vorfreude auf eine Schwangerschaft so schnell, wie sie begann. Eine Ärztin berichtet von auffällig vielen solcher Fälle in ihrem Dienst – fast immer nach Tests derselben teuren Marke.

Die Niederlande haben die Vorsorgeuntersuchung gestoppt. Was eine 14 Jahre lange Studie über Nutzen und Risiken herausgefunden hat – und was das für Deutschland heißt.

Weltweit erkranken immer mehr Menschen schon vor dem 50. Lebensjahr an Krebs. Einer der Gründe könnte sein, dass der Körper vorzeitig altert, zeigen Studien. Aber warum?

Deutschlands hat exzellente Grundlagenforschung doch viel seltener als in den USA entstehen daraus neue Therapien. Ein Expertengespräch darüber, was sich ändern muss – zum Wohle der Patienten. Abschluss der Serie „Live aus der Krebsforschung“.

Gegen Blutkrebsformen wirken CAR-T-Zelltherapien bereits, die Hälfte der Patienten bleibt viele Jahre krebsfrei. Aber auch bei Brust-, Prostata- und anderen soliden Krebstypen sei der Ansatz vielversprechend, meint die Charité-Onkologin Antonia Busse.

Um Tausende Krebspatienten mit sicheren und wirksamen Zelltherapien versorgen zu können, braucht es eine Fabrik – für Zellen. Der Tagesspiegel hat im Speziallabor der Charité gefilmt.

Ideen für neue Krebstherapien entstehen im Labor. Wie gelangen sie zu denen, die sie brauchen? Der Onkologie-Chef der Charité gibt Einblick in seine Arbeit mit Patienten, Therapieerfolge und bürokratische Hürden.

Menschen sind jeden Tag unweigerlich Mikroplastik ausgesetzt. Die winzigen Partikel können sich auch im Hoden und den Eierstöcken anreichern. Einige Forscher warnen jetzt vor einer Gefahr für die Fruchtbarkeit.

Jeder Kranke hofft auf eine wirksame Behandlung. Aber was sind das für Menschen, die aus Forschung Therapien machen? Start einer zwölfteiligen Serie – täglich erscheint hier eine neue Folge.

Würde eine Attestpflicht die Krankschreibungen im Land verringern? Eine Hausärztin und ein Arbeitspsychologe warnen vor dem Gegenteil. Und sie sprechen von einem großen Denkfehler in den Plänen.

Wer künstliche Befruchtung versucht, will oft gleich zwei Embryonen einsetzen lassen – aus Angst, sonst eine Chance zu verschenken. Wie trügerisch diese Annahme ist, machen zwei neue Auswertungen deutlich.

Aus der Schlaflosigkeit herausgearbeitet – und jetzt? Im letzten Teil der Serie „Sleep Hacks“ zeigt Wissenschaftsredakteurin Miray Caliskan, was sie heute tut, damit die schlaflosen Jahre nicht zurückkehren.

Viele Freizeitsportler verlassen sich an heißen Tagen auf ihr Bauchgefühl. Forscher aus Sydney haben jetzt ein kostenloses Tool entwickelt, das für 33 Sportarten das tatsächliche Hitzerisiko berechnet.

Die Heidelberger Nephrologin Julia Weinmann-Menke erklärt, was der Körper bei Hitze wirklich braucht – und welches Sommergetränk man besser stehen lässt.

Kliniken verkaufen zahlreiche Zusatzleistungen, die die Chance auf ein Baby erhöhen sollen. Forscher haben zehn davon geprüft – und nur für drei einen Nutzen gefunden.

Bei Herzstillstand kann jeder zum Lebensretter werden. Ein Berliner Krankenhaus setzt sich für Reanimationskurse an allen Schulen ein – denn noch hilft nur jeder Zweite.

Es klingt wie eine Mutprobe: Forschende des King’s College London wollten wissen, ob sich der Blutdruck über einen Umweg im Mund senken lässt. Kardiologen finden die Ergebnisse witzig – und warnen vor einem alltäglichen Fehler.

Unsere Leserin kritisiert ein medizinisches Angebot ausschließlich für Menschen, „die seit Jahrzehnten wissentlich Raubbau mit ihrer Gesundheit getrieben haben“. Und wie sehen Sie’s?

Sich selbst zwingen, nachts wach zu bleiben? Klingt verrückt, wirkt aber. Unsere Wissenschaftsredakteurin zeigt in der Serie „Sleep Hacks“, wie sie gelernt hat, wieder ein- und durchzuschlafen. Sie können mitmachen.

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft liegt vom 11. bis 14. Juni in Potsdam. Es gibt mit dem Thema „Medizin der Zukunft“ interaktive Einblicke in neue Möglichkeiten.

In Stasi-Gefängnissen in Hohenschönhausen, Cottbus oder Rostock dienten Ärzte dem Apparat und sedierten Häftlinge. Trotzdem verstanden sie sich als gewissenhafte Mediziner. Bis heute verteidigen manche ihr Vorgehen.

Bei chronischer Schlaflosigkeit schaltet das Gehirn auf Alarm, sobald man das Schlafzimmer betritt. Unsere Wissenschaftsredakteurin zeigt in der Serie „Sleep Hacks“, wie sie gelernt hat, wieder ein- und durchzuschlafen. Sie können mitmachen.

Die Spritze wirkt, aber der Preis schmerzt. Was, wenn man einfach die Dosis stark reduziert? Forschende haben es erstmals systematisch getestet.

Tankred Stöbe half 2015 inmitten einer großen Ebola-Epidemie. Weil ihm wirksame Therapien fehlten, versuchte er mit Augenkontakt, den Lebensgeist seiner Patienten wachzuhalten.

An der Notaufnahme des Klinikums Ernst von Bergmann ist eine neue Software im Einsatz. Sie soll den Dokumentationsaufwand verringern und mehr Übersicht schaffen.

Die Weltgesundheitsorganisation hat einen Gesundheitsnotstand ausgerufen, weil eine unbehandelbare Ebola-Virusvariante im Kongo grassiert. Nun sollen einige Infizierte ausgeflogen werden.

In Orthopädiepraxen boomt ein Milliardenmarkt für IGeL-Leistungen, deren Nutzen oft unklar ist. Ein Besuch bei einem Orthopäden, der vieles davon als „Voodoo“ ablehnt – und trotzdem Ausnahmen macht.

Die WHO bewertet den Hantavirus-Ausbruch nicht als Beginn einer neuen Pandemie. Dennoch mahnen Experten zur Vorsicht. In Düsseldorf wird eine 65-jährige deutsche Passagierin untersucht.
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