Laktoseintoleranz oder nicht?: Wenn Milch auf den Magen schlägt
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Eine junge Frau hält sich wegen Bauchschmerzen eine Wärmflasche.

© dpa / David Ebener/dpa

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Laktoseintoleranz oder nicht?: Wenn Milch auf den Magen schlägt

Rund 15 Prozent der Bevölkerung sind von einer Laktoseintoleranz betroffen Der Markt für Spezialprodukte wächst jährlich um rund 20 Prozent. Doch Experten warnen: Viele Angebote sind teuer – und überflüssig.

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Ein großes Glas Milch, und schon grummelt der Bauch, krampft der Magen, plagen Blähungen den Verdauungstrakt. Menschen, die unter Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) leiden, machen deswegen einen großen Bogen um das weiße Zeug. Ihnen mangelt es an Laktase, ein Enzym, das während der Verdauung den Milchzucker spaltet. Sie müssen scheinbar auf viele leckere Dinge verzichten: Sahne, Käse, Eiscreme, Schokolade, sogar in Wurst oder der Antibabypille kann Laktose enthalten sein. Rund 15 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Zwölf Millionen Deutsche sollen sich also in Verzicht üben und ihren Einkauf besser genau beäugen, wenn sie und ihr Darm Freunde bleiben wollen.

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