Auch Erschießungskommandos zugelassen: US-Regierung verschärft Regeln zur Todesstrafe
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Am 11. April 2025 kam es im Bundesstaat South Carolina zu einer Hinrichtung per Erschießung

© Getty Images via AFP/Sean Rayford

Auch Erschießungskommandos zugelassen: US-Regierung verschärft Regeln zur Todesstrafe

Die Giftspritze soll ebenfalls wieder vermehrt genutzt werden. Justizminister Blanche ließ die Todesstrafe für drei Gangmitglieder zu.

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Das US-Justizministerium verschärft die Regelungen zur Todesstrafe auf Bundesebene und lässt künftig auch Erschießungskommandos zu. Zu den am Freitag angekündigten Maßnahmen gehöre zudem die Wiedereinführung der Verfahrensregeln für die Giftspritze aus der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump, teilte das Ministerium mit. Interne Abläufe sollten gestrafft werden, um Verfahren zur Todesstrafe zu beschleunigen.

Der amtierende Justizminister Todd Blanche habe zudem die Beantragung der Todesstrafe gegen neun Personen genehmigt, darunter drei Mitglieder der MS-13-Gang, von denen zwei „illegale Ausländer“ seien. Zuvor hatte das Ministerium von Trumps Vorgänger Joe Biden zu Ende seiner Amtszeit verhängtes Moratorium für Hinrichtungen auf Bundesebene aufgehoben. Demnach sollte die Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt werden.

Pentobarbital kommt wieder zum Einsatz

Zuvor hatte Biden auch eine tödliche Injektion mit dem Schlafmittel Pentobarbital verboten, da diese „unnötigen Schmerz und unnötiges Leid“ auslösen könne. Trump führt diese nun wieder ein.

Trump hatte bereits während seiner ersten Amtszeit von 2017 bis 2021 Hinrichtungen auf Bundesebene nach einer fast 20-jährigen Pause wieder aufnehmen lassen. Auf Ebene der Bundesstaaten kam es bereits im vergangenen Jahr in South Carolina zur Vollstreckung der Todesstrafe durch ein Erschießungskommando. Insgesamt wurde diese Form seit den 1970er Jahren nur in etwa fünf Fällen genutzt. (Reuters)

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