Hilfe in der Straße von Hormus?: Die USA trainieren Delfine zur Minenräumung 
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Bereits 2003 halfen Delfine dabei, Minen im Persischen Golf zu suchen.

© REUTERS/Central Command AOR/Handout/[B] TSP

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Hilfe in der Straße von Hormus?: Die USA trainieren Delfine zur Minenräumung 

Es ist ein Programm aus dem Kalten Krieg, das bis heute existiert: In Kalifornien trainiert die US-Marine Delfine, Seeminen aufzuspüren. Tausende davon soll der Iran in der Straße von Hormus verlegt haben, ein Einsatz der Tiere dort wäre möglich.

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Seit mehr als 90 Tagen geht in der Straße von Hormus so gut wie nichts mehr, mit katastrophalen Folgen für die Weltwirtschaft. Im Krieg mit den USA und Israel nutzt der Iran die Meerenge am Persischen Golf als Druckmittel – und macht sie unbefahrbar.

Die wichtige Handelsroute wieder für kommerzielle Schifffahrt nutzbar zu machen, ist für die Regierung von US-Präsident Donald Trump eines der wichtigsten Ziele.

Doch Teheran hat in der Passage Seeminen verlegen lassen: US-Schätzungen zufolge sind es Tausende – und es gibt Berichte, dass der Iran nicht alle in der Straße platzierten Sprengkörper auf Karten erfasst hat und somit nicht mehr lokalisieren kann. 

Die US-Marine hat zwar vereinzelt bereits mit der Räumung begonnen, doch es könnte Monate dauern, bis der Seeweg wieder sicher passierbar ist. Der Prozess der Minenräumung ist aufwendig: Meist scannen ferngesteuerte Flug- und Unterwasserdrohnen oder andere autonome Systeme mithilfe von Lasern und Sonar zunächst den Meeresgrund. Auch Auffälligkeiten im Erdmagnetfeld werden gemessen. Bei einem Fund kommt ein speziell ausgebildeter Taucher der Navy zum Einsatz, um das Objekt zu identifizieren und zu entschärfen oder die Sprengung zu veranlassen.

Seit einigen Wochen wird zudem über eine andere Spezialeinheit des US-Militärs berichtet, die beim Aufspüren der Seeminen entscheidend helfen könnte: Delfine.

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