
© REUTERS/Vladimir Smirnov
Nach Besuch von Trump bei Xi: Russlands Machthaber Putin in China eingetroffen
Der Kreml-Chef lobte die „enge strategische Partnerschaft“ zwischen beiden Staaten. Pikant ist ein protokollarisches Detail.
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Wenige Tage nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump ist der russische Staatschef Wladimir Putin am Dienstag zu seinem China-Besuch in Peking eingetroffen. Putin landete um kurz nach 23.00 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen der Hauptstadt, wo er von Beamten begrüßt wurde, darunter Chinas Außenminister Wang Yi. Im Verlauf der Visite will er mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zusammentreffen.
Pikantes protokollarisches Detail: Trump war bei seiner Landung von Chinas Vizepräsident Han Zheng empfangen worden und damit von einer ranghöheren Person als Putin.
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Kurz vor seiner Ankunft hatte Putin in einer Videobotschaft an die Chinesen die „enge strategische Partnerschaft“ zwischen beiden Ländern gepriesen – diese spiele angeblich „weltweit eine bedeutende, stabilisierende Rolle“. Bei dem zweitägigen Besuch will sich Putin nach Angaben des Kreml über „wichtige internationale und regionale Fragen“ austauschen. Ein Thema dürfte auch der geplante Bau der Erdgas-Pipeline „Power of Siberia 2“ von Russland über die Mongolei nach China sein.
Auch militärische Kooperation?
Unterdessen berichtete „Welt“ unter Berufung auf europäische Geheimdienste, dass Russland neben wirtschaftlicher möglicherweise auch militärische Unterstützung aus Peking erhält. Demnach soll Chinas Volksbefreiungsarmee (PLA) Ende 2025 Ausbildungsprogramme für mehrere hundert russische Soldaten an insgesamt sechs Militärstandorten in China durchgeführt haben. Im Zentrum der Ausbildung soll die Kriegsführung mit Drohnen gestanden haben.
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Der russische Präsident besucht die Volksrepublik kurz nach Trump, der am Donnerstag und Freitag vergangener Woche mit Xi in Peking zusammengekommen war. Der Kreml hatte Putins Reise erst am Samstag bekanntgegeben – kurz nach Trumps Abreise aus Peking. Der US-Präsident war vergangene Woche feierlich in Peking empfangen worden, zahlreiche Handelskonflikte und geopolitische Spannungen zwischen den USA und China blieben jedoch ungelöst. (AFP)
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