Trotz wachsender Zahl von Krisen: Der Westen wird künftig weniger eingreifen
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Ein deutscher Soldat 2005 in Kabul. Mehr als 20 Jahre dauerte die humanitäre Intervention der westlichen Koalition in Afghanistan.

© Reuters/Ahmad Massod

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Trotz wachsender Zahl von Krisen: Der Westen wird künftig weniger eingreifen

Somalia, Irak, Afghanistan – die Bilanz der humanitären Interventionen des Westens in den vergangenen Jahrzehnten ist negativ. Die Bereitschaft zum Eingreifen sinkt.

Ein Gastbeitrag von Almut Wieland-Karimi

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Es gibt eine internationale Interventionsmüdigkeit. Das Scheitern in Afghanistan, in Libyen und im Irak hat bei den USA und ihren westlichen Partnerstaaten, gleich welcher politischen Weltanschauung, zu großer Ernüchterung geführt. Islamistische Gruppierungen haben triumphiert und die Fehlschläge als Ende der westlichen Vorherrschaft gefeiert. 

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