
Eine Studie der Hanns-Seidel-Stiftung beschreibt in Teilen der Linken Verharmlosung von Antisemitismus. Klaus Holetschek (CSU) warnt vor „antisemitischen Verflechtungen“ an der Macht

© IMAGO/Panama Pictures/Alexander Franz
Antisemitismus meint Judenhass, Judenfeindlichkeit oder Judenfeindschaft. Lesen Sie hier Neuigkeiten und Hintergründe zum Thema Antisemitismus.

Eine Studie der Hanns-Seidel-Stiftung beschreibt in Teilen der Linken Verharmlosung von Antisemitismus. Klaus Holetschek (CSU) warnt vor „antisemitischen Verflechtungen“ an der Macht

Grüne und SPD begründeten die Unterbrechung der Sondierungsgespräche auch damit, dass die Linksfraktion zuvor vereinbarte Positionen nicht übernommen habe. Eine Übersicht.

Damit die Sondierungsgespräche beginnen konnten, einigten sich Linke, Grüne und SPD in Berlin auf ein Grundsatzpapier. Doch in internen Chats machte ein Linke-Spitzenmann eine neue Flanke auf.

Mehr als 100 Schweigemärsche hat Guy Katz in München nach dem Terror-Angriff der Hamas auf Israel organisiert. Für sein Engagement erhält er in Berlin eine besondere Auszeichnung.

In Berlin war bei vielen nach der Wahl der Jubel groß. Mit der Linken habe eine antifaschistische Partei die Wahl gewonnen, hieß es. Dieser besonderen Verantwortung muss sie jetzt gerecht werden.

Bodo Ramelow, Ex-Ministerpräsident Thüringens, kritisiert den innerparteilichen Protest gegen die Berliner Einigung zum Vorgehen gegen Antisemitismus. Aus seiner Sicht gibt es einen klaren Wählerauftrag.

120 Linke haben die Berliner Einigung zum Umgang mit Antisemitismus scharf kritisiert. Ex-Fraktionschef Bartsch sieht darin ein gefährliches Störfeuer – und fordert, den Wählerwillen ernstzunehmen.

In einer Erklärung werfen Linken-Politiker der Berliner Parteiführung vor, „Narrative einer medialen Hetzkampagne“ zu übernehmen. Unter den Unterzeichnern sind 17 Bundestagsabgeordnete.

Der SPD-Landeschef Steffen Krach fordert, dass die Berliner Linke die gemeinsame Vereinbarung zu Antisemitismus klar durchsetzt. Sollte dies nicht passieren, könnten die Sondierungen platzen.

Linke, Grüne und SPD wollen in Berlin sondieren. Dazu haben sie eine gemeinsame Vereinbarung zum Thema Antisemitismus beschlossen. Der Zentralrat der Juden sieht das kritisch.

„Beschämende“ Defizite beim Umgang mit Antisemitismus: Das wirft der Regierende Bürgermeister Linken, Grünen und SPD vor. Zu Wort meldet sich auch der Generalsekretär der Berliner CDU.

Drei Verhandlungstage, Textarbeit am Beamer und endlose Debatten: Linke, Grüne und SPD wollen heute eine gemeinsame Erklärung abgeben. Sie wollen nun zu anderen Themen sondieren, ob ein Linksbündnis in Berlin möglich ist. Der Checkpoint am Morgen.

In drei Vorgesprächen haben Linke, Grüne und SPD um den Umgang mit Antisemitismus gerungen. Vorher kann es keine Sondierungen geben. Am Donnerstag wird eine Entscheidung erwartet.

Drei Jahre nach dem Terrorangriff auf Israel versammeln sich 1700 Menschen zum Gedenken auf dem Bebelplatz. Die Witwe eines getöteten Soldaten spricht bewegende Worte.

In der Gesamtbevölkerung ist er jedoch noch verbreiteter, wie die Zahlen einer differenzierten Erhebung zeigen. Gefragt wurde auch nach Boykottforderungen, Genozid und dem Existenzrecht Israels.

Unser Leser kritisiert den Satz „Ich habe nichts gegen Juden, nur gegen Israel“ und dessen Verwendung in Teilen der Linken. Was ist Ihre Meinung dazu?

Zum dritten Mal in Folge werden die nach dem 7. Oktober 2023 im Landeshaushalt bereitgestellten Gelder nur teilweise verwendet. Viele Projekte wurden abgelehnt – darunter altbekannte.

Antisemitismus bei Berliner Linken: Für Juden in der Stadt eine rote Linie? Manche haben die Partei trotzdem gewählt und sehen die Gefahren ganz woanders. Hier erzählen sie, warum.

Wer Antisemitismus bekämpfen will, muss aufhören, ihn kleinzureden. Der Ex-Chef der Linken macht dabei eine besonders schlechte Figur.

Fünf Stunden lang tagten die drei Parteien am Donnerstag. Die Gespräche werden am Samstag fortgesetzt. Doch es gibt große Zweifel, ob das Linksbündnis zustande kommt. Der Checkpoint am Morgen.

Dafür, dass die Mehrheit der Linken antisemitisch ist, gibt es keinen Beleg. Die Frage war nie, ob die Linke als Partei Juden angreift, sondern ob sie ein Klima mitprägt, in dem andere es tun.

Jan van Aken wehrt sich gegen die Vorwürfe gegenüber seiner Partei. Er nimmt auch den umstrittenen Bundestagsabgeordneten Koçak in Schutz – und gibt der CDU eine Mitschuld an der Debatte.

Die Berliner Linke sieht sich nach der gewonnenen Wahl mit Vorwürfen des Antisemitismus und der Nähe zu kriminellen Clans konfrontiert. Die Partei wehrt sich politisch – und auch juristisch.

Er könnte Frankreichs nächster Premier werden: Der Parteivorsitzende des Rassemblement National hat sich offenbar deutlich antisemitisch geäußert. Jordan Bardella selbst bestreitet die Vorwürfe.

Die Debatte über Antisemitismus belastet die Regierungsbildung in Berlin, nachdem die Linke stärkste Kraft bei der Wahl wurde. Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter spricht von einer „speziellen Situation“.

Natürlich muss die Berliner Linke sich glaubhaft gegen Antisemitismus stellen. Aber in der Debatte darf nicht untergehen: Als klare Wahlsiegerin hat sie einen Regierungsauftrag und vertritt viele Menschen der Stadt.

Ein Gespräch mit der Schriftstellerin Eva Menasse über den offenen Brief von 150 Berliner Jüdinnen und Juden für ein Linksbündnis und warum sie ihn unterschrieben hat – obwohl sie an Elif Eralps Plänen zur Vergesellschaftung zweifelt.

Nach ihrem Wahlsieg wirft der Zentralrat der Juden der Linken in Berlin Antisemitismus vor. Eine Gruppe von Jüdinnen und Juden widerspricht, darunter die Autorinnen Deborah Feldman und Eva Menasse.

Heute fragen wir uns, wie viele vermeintliche Widersprüche sich eigentlich aushalten lassen. Max Czollek erklärt uns beim Spaziergang, was ihn wirklich verzweifeln lässt. Und wir haben die neue „4 Blocks“-Serie gesehen.

Landesbischof Christian Stäblein will die Bekämpfung des Antisemitismus als Staatsziel in der Berliner Verfassung verankern. Cornelia Seibeld begrüßt den Vorschlag und fordert von den Kirchen eine klare Haltung.

Wolfgang Thierse sieht in der Linken ein Antisemitismus-Problem, beklagt deren Kontakte zu Familienclans und hält nichts von Enteignungen. Seiner SPD rät er daher von einer Koalition in Berlin ab.

Shahak Shapira kam als Jugendlicher aus Israel nach Sachsen-Anhalt. Als Comedian macht er Witze über deutsche Befindlichkeiten und doppelte moralische Standards. Er hat seinen ganz eigenen Blick auf den Wahlsieg der Linken.

Die Historikerin Schüler-Springorum warnt vor einer zu einseitigen Debatte über Antisemitismus innerhalb der Linken nach der Berlin-Wahl. „Es ist gefährlich, das Thema zu instrumentalisieren“,sagt sie.

Bei der letzten großen Debatte der Kandidaten fürs Rote Rathaus vor der Berlin-Wahl gerät die Elif Eralp von den Linken unter Druck. Eindrücke vom Tagesspiegel-Hauptstadtgespräch im Deutschen Theater.

Was tun gegen Antisemitismus? Bei der Veranstaltung der Potsdamer Bürgerstiftung mit Kai Diekmann als Gastredner wurde deutlich: Es gibt viel zu tun, aber jeder kann auch etwas tun.

Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) wirft dem Potsdamer Fluxus-Museum Holocaust-Verharmlosung vor. Hintergrund ist die Darstellung Anne Franks mit einem Palästinensertuch.

Die Präsidentin der Israelitischen Gemeinde München hatte sich kritisch über den AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt geäußert. Dann wurde im Englischen Garten eine Morddrohung gegen sie gefunden.

Der Eklat auf einer Neuköllner Wahlkampfbühne stürzt die Linke kurz vor der Berlin-Wahl in eine Antisemitismusdebatte. Eine Politikerin soll ausgeschlossen werden. Wie verbreitet ist das Problem?

Zur Premiere eines Films über den Holocaust-Überlebenden Weinberg fordert Kultursenator Evers, bei Antisemitismus dürfe es keine politische Rücksichtnahme geben.

Am Donnerstag wird der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses beraten. CDU und SPD sehen die Verantwortung bei der Kulturverwaltung. Grüne und Linke bewerten die Vorgänge ganz anders.
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