
Minderjährig, suchtkrank, obdachlos. Laurent und Lukas versuchen, am Kottbusser Tor denen zu helfen, die ganz unten sind. Harte Drogen richten junge Menschen zugrunde. Muss eine Stadtgesellschaft das ertragen?

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Geflüchtete aus Kriegs- und Armutsgebieten suchen in Europa Schutz, viele verlieren auf der Flucht ihr Leben. Wer in Europa ankommt, dem wird nur selten Asyl gewährt. Um der Abschiebung zu entgehen, tauchen viele Menschen in die Illegalität ab. Wie wird die europäische Flüchtlingspolitik in Zukunft mit diesen Problemen umgehen? Lesen Sie mehr zum Thema.

Minderjährig, suchtkrank, obdachlos. Laurent und Lukas versuchen, am Kottbusser Tor denen zu helfen, die ganz unten sind. Harte Drogen richten junge Menschen zugrunde. Muss eine Stadtgesellschaft das ertragen?

Ghulam Gran war der letzte Politiker im afghanischen Präsidentenpalast, als die Taliban die Macht übernahmen. Jetzt leben er und seine auseinandergerissene Familie im Exil – es geht ihnen ans Herz.

An diesem Freitag tritt der europäische Asylpakt in Kraft – ein echter Fortschritt. Die Rückführungsverordnung, die ihn begleitet, ist dagegen ein gefährlicher Irrweg. Und ein Geschenk an die Rechtspopulisten.

Nach dem Mauerbau grub sich Hasso Herschel durch den Berliner Untergrund, um Menschen aus dem Osten bei der Flucht zu helfen. Nun ist er gestorben.

Nach der sehenswerten Ausstellung „Das Leben festhalten“ im Schöneberg-Museum legt Kurator Robert Mueller-Stahl nun seine umfassende Studie zum Thema vor.

Osman Kalin hat das „Baumhaus an der Mauer“ auf einem Grenzstreifen zwischen DDR und West-Berlin errichtet. Nun erzählt ein Kinderbuch seine Geschichte – in der auch Menschen sterben.

Seit dem Machtwechsel sind laut UNHCR über 1,6 Millionen Schutzsuchende in ihre von einem jahrelangen Bürgerkrieg gezeichnete Heimat zurückgekehrt. Vor allem jene, die in den Nachbarländern zu Syrien in Flüchtlingsunterkünften leben mussten.

Über 1000 Geflüchtete sollen in die neue Unterkunft an der Hasenheide in Berlin ziehen. Die Grünen sehen die Struktur des Kiezes gefährdet. Der Senat begründet die zentrale Lösung mit guter Anbindung zur U-Bahn.

Horror und Humor: Die Berlinerin Reem Helou hat ihre Flucht aus Syrien in einem Comic verarbeitet. Den zeigen die Staatlichen Museen zu Berlin jetzt in der neuen Ausstellung „ErzählStoff“.

Die Mutter unseres Autors kommt aus der Türkei. Damit hatte er lange ein Problem. Auch weil Migration in Deutschland immer noch mit Gefahr und Verbrechen verbunden wird.

Berlin ist das einzige der 14 Bundesländer, die der Einführung der Bezahlkarte zustimmten, in dem es sie immer noch nicht gibt. Eigentlich sollte sie Anfang 2026 eingeführt werden.

Es wird höchste Zeit, dass sich ostdeutsche Museen um die Herkunft in ihren eigenen Beständen kümmern – viele DDR-Flüchtlinge ließen ihren gesamten Besitz zurück.

Susanne Heim unternimmt eine spannende Zusammenschau des europäischen Flüchtlingsdesasters zwischen 1933 und 1945. Sie liest sich wie eine Blaupause der aktuellen Flüchtlingspolitik.

2016 schloss die EU ein Abkommen, das für viel Geld bestimmte Migranten in die Türkei auslagerte. Nun will sie das Modell erweitern, auch Deutschland zeigt sich offen. Eine gute Idee?

Der Syrer war ursprünglich auch wegen Kriegsverbrechen angeklagt. Dass er sich an solchen Verbrechen beteiligte, konnte das Oberlandesgericht Düsseldorf aber nicht feststellen.

Kurfürstendamm statt Kreuzberg: Das Mega-Projekt Exilmuseum kommt nicht an den Anhalter Bahnhof – 130 Millionen Euro waren zu teuer. Stattdessen zieht es nach Charlottenburg in eine Villa. Der Bezirk ist enttäuscht.

Sechs Millionen Euro kostete die größte Studie zu Rassismus in deutschen Behörden – beauftragt vom Innenministerium. Jetzt greifen die untersuchten Behörden die Studie an. Warum? Ein Gespräch mit Studienleiter Gert Pickel.

Am Freitag dürfte das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) durch den Bundestag gehen. Doch in den Bundesländern wächst der Widerstand. Steht die große Reform auf der Kippe?

DNA-Spuren aus Fluchtautos gelten als zentrales Beweismittel gegen Daniela Klette. Doch die Verteidigung spricht von groben Fehlern – und stellt die Gutachterin infrage.

Geflüchtete aus der Ukraine sollen künftig nicht mehr vom Jobcenter, sondern von den Sozialämtern betreut werden. Jetzt hat ein erster Berliner Bezirk nachgerechnet, was das eigentlich kostet.

Seit dem Überfall Russlands zählt die Polizei in Berlin rund 16.000 Straftaten gegen ukrainische Staatsbürger. In weniger als der Hälfte wurden mutmaßliche Täter festgestellt.

Vor dem Krieg kuratierte Vera Jarilina Ausstellungen für das Gulag-Museum in Moskau. Seit ihrer Flucht arbeitet sie an einer deutschen KZ-Gedenkstätte. Die Geschichte einer Rettung.

Mit einem Geschichtsprojekt wird die Erinnerung von Zeitzeugen der letzten Kriegstage in Potsdam festgehalten. Diejenigen, die Zerstörung und Leid selbst erlebt haben, warnen.

In ihrer Heimat tobt die schlimmste humanitäre Krise der Welt, doch kaum jemand bekommt es mit: Chimaa Timan lebt seit vier Jahren in Potsdam, ihre Familie hat sie im Sudan zurückgelassen. Auch ihren kleinen Sohn.

Die Berliner Fashion Week ist erwachsen geworden und kann es sich deshalb leisten, jugendlich zu sein. Starke Kollektionen zeigen, wie dieser Spagat gelingt.

Es gehe gegen illegale Ausländer, begründet die US-Regierung die ICE-Einsätze. Die gibt es in Minnesota aber kaum. Nicht nur das zeigt, dass Trump auf etwas anderes zielt: auf Grundsätzliches.

Die Berlinerin Setareh Saadat hilft afghanischen Familien, in der Stadt anzukommen. Bald soll es viel mehr Stadtteilmütter in Berlin geben. Dabei bleibt eine wichtige Zukunftsfrage offen.

Truppen der islamistischen Regierung haben Syriens kurdische Autonomiezone angegriffen, weshalb inhaftierte IS-Kämpfer fliehen konnten – ein Fall für den deutschen Sicherheitsrat, sagt Jochen Kopelke von der Gewerkschaft der Polizei.

Al-Hol ist eine Zeltstadt mit den Familien des „Islamischen Staates“ – mühsam von kurdischen Kräften bewacht. Doch Syriens regierende Islamisten wollen die Kurden-Verwaltung zerschlagen.

Ein 40-Jähriger soll als Vorsteher einer Miliz-Gruppe in Syrien Menschen misshandelt und in einem Fall auch getötet haben. Jetzt ist der Mann wegen seiner Taten in Berlin angeklagt.

Vor achtzig Jahren würdigte Tagesspiegel-Gründer Walther Karsch, selbst einst leitender Redakteur der „Weltbühne“, den Berliner Schriftsteller und Publizisten.

Unser Leser kritisiert die CSU für Forderungen, die Mehrzahl der Geflüchteten zurückzuschicken. Er verweist auf deren Beschäftigungsquote und Tätigkeit in systemrelevanten Berufen. Und was meinen Sie?

Vor ihrer Winterklausur fordert die CSU die Rückführung der allermeisten syrischen Geflüchteten, auch ukrainische Männer sollen an die Front geschickt werden. Ist das realistisch? Der Faktencheck.

Zeitungsgründer Erik Reger sieht das „verfluchte preußische Jahrhundert“ zu Ende gehen. Er setzt den ersten Nachkriegs-Jahreswechsel in Bezug zu jenen davor und holt historisch weit aus.

Nach monatelangen Gesprächen vermelden die EU-Innenminister eine Einigung – zum Vorteil Deutschlands, sagt Dobrindt. Aber stimmt das? Und liefert das Paket wirklich eine „Neuordnung der Migrationspolitik“?

Vor 80 Jahren erschien im Tagesspiegel diese dreiteilige Reportage des Tagesspiegel-Gründers Walther Karsch zur gerade begonnenen Verhandlung gegen die führenden Nazis. Hier seine Gerichts- und Reise-Eindrücke.

Im Sommer kein Schatten, im Winter eisige Winde: Auf der kargen Hafenbrache in Berlin-Spandau lebten einst 240 Menschen. Jetzt wird das Wohnheim abgebaut.

An diesem Wochenende gründen Großbritanniens Linke eine neue Partei: die Your Party. Dabei spricht fast alles gegen sie. Was treibt sie trotzdem an? Zu Besuch bei einem Ortsverein.

In Ostafrika stoßen Botaniker auf ein Dutzend unbekannter Pflanzen – und erkennen sofort, wie bedroht ihr Lebensraum ist. Sie müssen schnell handeln.

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts ist eine schwere Schlappe für Gesobau und Bezirksamt. Die Beteiligten reagieren zugeknöpft – ein baldiger Baustart ist nicht in Sicht.
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