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Jonathan Robijns Roman "Kongo Blues": Afrikanische Kindheiten
Verschwommenes Unglück: Jonathan Robijn erzählt in dem Roman „Kongo Blues“ vom langen Schatten der belgischen Kolonialzeit.
Von Kolja Mensing
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Ein Januarmorgen in Brüssel. Der Pianist Morgan entdeckt in der Nähe seiner Wohnung eine junge Frau in einem elegantem Mantel und kurzem Kleid. Sie sitzt vor Smolders’ Fahrradwerkstatt im Schnee, den Kopf auf die Arme gelegt, und scheint zu schlafen. Morgan nimmt sie mit in seine kleine Wohnung, damit sie sich aufwärmen kann. Sie heißt Simona. Ob sie vielleicht bei ihm übernachten kann, „nur ein, zwei Tage“? Sie bleibt mehrere Wochen. Dann verschwindet sie wieder. Und es wird kompliziert.
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