Jonathan Robijns Roman "Kongo Blues": Afrikanische Kindheiten
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Der Autor Jonathan Robijn, geboren 1970 in Gent.

© Irwan Droog

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Jonathan Robijns Roman "Kongo Blues": Afrikanische Kindheiten

Verschwommenes Unglück: Jonathan Robijn erzählt in dem Roman „Kongo Blues“ vom langen Schatten der belgischen Kolonialzeit.

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Ein Januarmorgen in Brüssel. Der Pianist Morgan entdeckt in der Nähe seiner Wohnung eine junge Frau in einem elegantem Mantel und kurzem Kleid. Sie sitzt vor Smolders’ Fahrradwerkstatt im Schnee, den Kopf auf die Arme gelegt, und scheint zu schlafen. Morgan nimmt sie mit in seine kleine Wohnung, damit sie sich aufwärmen kann. Sie heißt Simona. Ob sie vielleicht bei ihm übernachten kann, „nur ein, zwei Tage“? Sie bleibt mehrere Wochen. Dann verschwindet sie wieder. Und es wird kompliziert.

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