Russischer Film "Acid": Alle sind verloren
zum Hauptinhalt
Es ist nicht leicht, jung zu sein. Alexander Kuznetsov als Sascha.

© Edition Salzgeber

Tagesspiegel Plus

Russischer Film "Acid": Alle sind verloren

Drogen, Sex und Techno: Alexander Gorchilins Regiedebüt „Acid“ begleitet eine Gruppe voneinander entfremdeter Anfang-Zwanziger in Russland.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Wanja steht unter Drogen. Nackt und verwirrt kauert er in seiner Wohnung. So finden ihn seine Freunde – gerade noch rechtzeitig, möchte man meinen. Doch zur Rettungsmission taugt ihr Besuch nur bedingt. Während sie die Wohnung putzen, tritt Wanja (Pyotr Skvortsov) auf den Balkon, gehüllt nur in ein Bettlaken. Ein Bein über die Brüstung, dann das zweite, schon hängt er über dem Abgrund. Sein Kumpel Petja (Alexander Kuznetsov) sieht vom Nachbarbalkon zu. „Wenn du springen willst, dann spring“, sagt er dem jungen Mann. Der murmelt etwas Unverständliches und lässt los.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })