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"Bad Times at the El Royale" im Kino: Als Amerika seine Unschuld verlor
"Bad Times at the El Royale" von Drew Goddard ist ein anspielungsreicher Retro-Thriller mit falschen Spiegeln und doppeltem Boden.
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Ein ausgefallener Schauplatz, an dem eine Gruppe undurchsichtiger Einzelgänger aufeinander trifft, ein paar überraschende Twists und schließlich ein großer Showdown. Regisseur Drew Goddard bedient sich in seinem Retro-Thriller „Bad Times at the El Royale“ einer altbekannten Formel. Hier sind es ein Priester (Jeff Bridges), ein Staubsaugervertreter (Jon Hamm), eine Sängerin (Cynthia Erivo) und ein übellauniges Hippiemädchen (Dakota Johnson), die zeitgleich beim Concierge (Lewis Pullman) eines Motels einchecken, das seine glorreichen Tage lange hinter sich hat. Es ist das Jahr 1969, eine Zeit des Umbruchs und Übergangs, in der der poppige Girl-Group-Sound von psychedelischem Rock und rauem Soul abgelöst wird und die Flower-Power-Bewegung endgültig ihre Unschuld verliert.
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