"Bad Times at the El Royale" im Kino: Als Amerika seine Unschuld verlor
zum Hauptinhalt
Der ominöse Father Flynn (Jeff Bridges) und die Soulsängerin Darlene Sweet (Cynthia Erivo) gehen eine unheilige Allianz ein.

© 20th Century Fox

Tagesspiegel Plus

"Bad Times at the El Royale" im Kino: Als Amerika seine Unschuld verlor

"Bad Times at the El Royale" von Drew Goddard ist ein anspielungsreicher Retro-Thriller mit falschen Spiegeln und doppeltem Boden.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Ein ausgefallener Schauplatz, an dem eine Gruppe undurchsichtiger Einzelgänger aufeinander trifft, ein paar überraschende Twists und schließlich ein großer Showdown. Regisseur Drew Goddard bedient sich in seinem Retro-Thriller „Bad Times at the El Royale“ einer altbekannten Formel. Hier sind es ein Priester (Jeff Bridges), ein Staubsaugervertreter (Jon Hamm), eine Sängerin (Cynthia Erivo) und ein übellauniges Hippiemädchen (Dakota Johnson), die zeitgleich beim Concierge (Lewis Pullman) eines Motels einchecken, das seine glorreichen Tage lange hinter sich hat. Es ist das Jahr 1969, eine Zeit des Umbruchs und Übergangs, in der der poppige Girl-Group-Sound von psychedelischem Rock und rauem Soul abgelöst wird und die Flower-Power-Bewegung endgültig ihre Unschuld verliert.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })