Armenisches Kino: Kein Ankommen in der Gegenwart
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In „Retourner à Sölöz“ („Back to Sölöz“, 2020) dokumentiert Serge Avédikian das Leben aremenischer Exilanten in der Türkei.

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Armenisches Kino: Kein Ankommen in der Gegenwart

Armenien ist zerrissen zwischen den Folgen des Völkermords und der Unterdrückung in der Sowjetunion. Die Filmreihe „Wir sind unsere Erinnerung“ geht den nationalen Traumata auf die Spur.

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Als seine jungen Fahrgäste nicht zurückkehren, verschlägt es einen Taxifahrer im Jerewan der frühen 1960er Jahre unverhofft in eine Ausstellung. Während er nach ihnen sucht, fällt sein Blick auf ein Gemälde mit einem Jungen, der mit verschränkten Armen aus dem Bild heraus blickt. Der Infotext erklärt lediglich, dass das Bild 1920 in einem Waisenhaus in Aleppo entstanden sei; doch der Taxifahrer glaubt, in dem Jungen seinen Bruder Aram wiederzuerkennen.

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