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Tagesspiegel Plus
Berliner Popmusik 2008: Bin kaputt, is’n schönes Leben
"So wunderbar, Berlin!", tönt es aus dem Radio. Über das Popjahr 2008 in der Hauptstadt.
Von Kai Müller
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Wenn ein einziges Album so viel besser als alle anderen zu sein scheint, könnte man es natürlich mit schlechter Laune erklären. Mit Unkenntnis, mangelndem Kontakt zu den einschlägigen Szenen. An Rechthaberei könnte es liegen oder einfach daran, dass es stimmt - das Jahr 2008 hat einem aus Berliner Sicht nur eine Wahl gelassen. „Stadtaffe“ von Peter Fox ist das überragende Sittenbild der Gegenwart. Sonst ist da gar nichts. Was ist los mit der Stadt, die sich gern zur „Pophauptstadt“ deklariert und immerfort Musiker und Künstler anzieht? Bis auf Pose nichts in der Hose.
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