Andreas Pflügers Thriller „Niemals“: Blind die bleierne Zeit erleuchten
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In Pflügers Thriller geht es um eine geheime Eliteeinheit. Hier Polizeibeamte einer Spezialeinheit der Bundespolizei demonstrieren.

© Wolfgang Kumm/dpa

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Andreas Pflügers Thriller „Niemals“: Blind die bleierne Zeit erleuchten

Alternative Geschichte der deutschen Sicherheitsbehörden: Andreas Pflüger beweist mit „Niemals“, dass er ein verdammt guter Krimiautor ist.

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Auf den ersten Blick ist das echter Jungsquatsch. Die „Abteilung“ ist eine verdeckt operierende Spezialeinheit der Polizei, die dem Innenministerium unterstellt ist. Sie ist so geheim, dass sie keinen offiziellen Namen trägt, und ihre Angehörigen, die beim SEK, bei der Bundespolizei oder bei den Gebirgsjägern der Bundeswehr rekrutiert werden, sind ausgebildete Scharfschützen, schlagkräftige Nahkampfexperten und hochqualifizierte Logistiker, die Besprechungen am liebsten im Kraftraum abhalten. 39 Männer arbeiten in der „Abteilung“ – und eine Frau: Jenny Aaron. Ihre erste Schusswaffe hat sie als Teenager von ihrem Vater bekommen, einem ehemaligen GSG-9-Beamten, sie ist schnell und gefährlich, und wenn die „Abteilung“ ein Team für eine besonders riskante Operation zusammenstellt, ist sie auf jeden Fall dabei. Beziehungsweise: Sie war dabei. Denn Jenny Aaron ist nach einem missglückten Undercover-Einsatz in Barcelona erblindet.

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