Im Kino: "Ben Hur": Circus Minimus
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Messala Severus (Toby Kebbel,vorn) beim Wagenrennen mit Judah Ben-Hur (Jack Huston).

© Paramount

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Im Kino: "Ben Hur": Circus Minimus

Kurz, brav, sehr digital und in 3-D: der neue „Ben Hur“ will mit Computer-Effekten die alte Geschichte neu erzählen. Der Film kann aber nicht an seinen großen Vorgänger heranreichen.

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Wer von „Ben Hur“ spricht, meint damit meist William Wylers Monumentalfilm von 1959 und verfällt reflexhaft in ein Stakkato von Statistiken und Superlativen: 300 Sets, darunter das größte bis dato gebaute. 400 Sprechrollen, 2500 Pferde, 50 000 Statisten, eine Million Requisiten und über 380 Kilometer gedrehtes Filmmaterial. Als der Film herauskam, war er der teuerste aller Zeiten und avancierte zum zweiterfolgreichsten. Die elf gewonnen Oscars sind bis heute nicht übertroffen worden.

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