„Als David seine Stimme verlor“ von Judith Vanistendael: Auf der letzten Reise
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„Als David seine Stimme verlor“ von Judith Vanistendael: Auf der letzten Reise

„Dann ist man weg, futschikato“: Die belgische Zeichnerin Judith Vanistendael legt einen Totentanz der besonderen Art vor und erzählt die berührende Geschichte eines schleichenden Verlustes.

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Der neue Comic der belgischen Zeichnerin Judith Vanistendael ist ein Schlag in die Magengrube, so kraftvoll und überwältigend erzählt sie in „Als David seine Stimme verlor“ von einer Krebserkrankung und ihren Folgen. Im Zentrum der autobiografisch motivierten Geschichte, die in Berlin spielt, steht der Künstler David, der eines Tages von seinem Freund und Arzt Georg erfährt, dass er an Kehlkopfkrebs erkrankt ist. Vanistendael erzählt in ihrem alle Distanz zwischen Leser und Geschichte auflösenden Comic, was es bedeutet, mit einer solchen Diagnose umzugehen, und wie sich das medizinisch verursachte Verstummen Davids wie eine alle Sprache erstickende Decke über seine Familie legt.

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