Manga: Die Hippiemuse des fragmentierten Künstlers  
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Manga: Die Hippiemuse des fragmentierten Künstlers  

In Osamu Tezukas „Barbara“ schwankt ein Schriftsteller zwischen einer sagenhaften Muse und seinen eigenen Wahnideen. Das geniale Künstlerportrait erzählt von der Inspiration unter den Bedingungen des Lebens in der Metropole.

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Das Leben in einem Großstadt-Moloch wie Tokio verschlingt die Menschen darin. Barbara ist eine von denjenigen, die von ihm verdaut und wieder ausgeschieden worden zu sein scheinen, ein versoffenes Hippiemädchen, das niedergekauert auf der Straße vegetiert. Der Schriftsteller Yosuke Mikura nimmt sich ihrer an, weil sie erst offenbar Hilfe benötigt und ihn dann aber beeindruckt, indem sie aus dem Stehgreif Gedichte Verlaines zitiert. Sie nistet sich bei ihm ein, womit ein für ihn unerklärliches Abhängigkeitsverhältnis beginnt. Ihr Schmarotzertum geht ihm auf die Nerven, aber sein Künstlertum scheint sich mehr und mehr an ihr Dasein zu heften.

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