Ein Blondschopf in Syrien - „Der Araber von morgen“ von Riad Sattouf
zum Hauptinhalt
Schule des Lebens. Riad Sattoufs gezeichnetes Alter Ego (links) in einem Panel aus dem zweiten Band seiner Autobiografie.

© Satouf/Promo

Tagesspiegel Plus

„Der Araber von morgen“ von Riad Sattouf: Ein Blondschopf in Syrien

In seiner Autobiografie „Der Araber von morgen“ legt Riad Sattouf einige Wurzeln des Syrien-Konflikts offen. Jetzt erschien der zweite Teil. Am Wochenende ist der französische Comic-Star in Berlin zu Gast.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Am Ende des ersten Teils von Riad Sattoufs Kindheitserinnerungen „Der Araber von morgen“, mit dem der Franzose im Frühjahr beim Comicfestival von Angoulême Europas wichtigsten Comicpreis gewonnen hat, steht der Hauptfigur im Grundschulalter die Angst ins Gesicht geschrieben. Der Ich-Erzähler, Sohn eines syrischen Vaters und einer französischen Mutter, hat erfahren, dass seine Familie nach Syrien zurückgehen und sich einiges ändern wird. „Du wirst nicht dein ganzes Leben lang Ferien haben. Der Araber von morgen geht zur Schule“, grummelte der Vater.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })