Drama „In the Middle of the River“: Das Herz schlägt an der Peripherie
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Familienballast. Gabriel (Eric Hunter, links) und sein Großvater (Max Thayer).

© Farbfilm

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Drama „In the Middle of the River“: Das Herz schlägt an der Peripherie

Bedrückendes Amerika-Porträt: Damian John Harpers Familiendrama „In the Middle of the River“ über einen heimgekehrten Irak-Veteranen.

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Der Fluss, den Damian John Harpers „In the Middle of the River“ im Titel trägt, ist der San Juan River im US-Bundesstaat New Mexico, der das Örtchen Farmington vom Navajo-Nation-Reservat trennt. Eine natürliche Grenze, die über nicht viel mehr als die behördlichen Zuständigkeiten bestimmt. Die Lebensbedingungen sind auf beiden Seiten ähnlich desolat, geprägt von Armut, Gewalt, Drogen, Perspektivlosigkeit, Hass. Vom idealisierten Bild des amerikanischen Schmelztiegels könnte diese Gegend nicht weiter entfernt sein. Hier verschmilzt nichts.

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